MyLife

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Blog von Jochen Koch

Mein Leben, mein Blog!

Dies war von Oktober 2009 bis September 2014 mein öffentliches Tage- bzw. Erlebnisbuch.

Hier kannst Du erfahren, was mich in dieser Zeit bewegt hat und welche Reisen ich unternommen habe.

Der Blog ist nun aber nicht mehr aktiv.

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Reisebericht Nordosteuropa Teil 2

Wie das Leben so spielt...Posted by Jochen Koch Wed, July 31, 2013 21:31:11

Eine Woche Relaxen in Näset am Rosjön See in einem Ferienhaus. Ruhe und Entspannung (und das Fehlen einer Internetverbindung) können so schön sein. Ein Tagebuch der heilsamen Langeweile:

Sa. 20.7.

Ankunft gegen 16:00 - Lars zeigt uns das Nötigste - wir fahren eine Runde mit dem Ruderboot raus - lesen noch ein bisschen "am Strand" - ich genieße ein litauisches Bier - es gibt Spaghetti mit Lachs und Dill zum Abendessen (und lettische Gurken mit Dill)

So. 21.7.

Wir schlafen lange und lesen noch im Bett - gegen 12:00 fahren wir los, um Eksjö zu erkunden und Würmer zu kaufen - Würmer gibt's erst morgen wieder im Angelladen - wir probieren es mit Mais und Speck für die Köderfische und mit Blinkern für den Hecht - ohne jeglichen Fang fahren wir zurück - dafür bin ich beim Schnorcheln mit der GoPro um so erfolgreicher: Muscheln, Krebse, Barsche - Annette macht frittierte Kartoffelecken à la Dedy (unser Koch auf Bali), dazu Hering in Senf-Dill-Soße (und lettische Gurken mit Dill) - noch ein paar Aufnahmen vom See in der Dämmerung (auch um Mitternacht ist es noch nicht völlig dunkel!)

Mo. 22.7.

Sehr lange ausschlafen - Frühstück kurz vor 12:00 beendet - Neddi schläft gleich noch mal für zwei Stunden ein - endlich Würmer kaufen in Eksjö (und nach zwei Tagen doch mal wieder Verbindung mit dem Internet, vor einem Hotel stehend auf der Straße) - Angeln auf Köderfische vom Land aus und vom Boot (3 Treffer, einer nach 5 min tot), alle taufe ich Uwe (Barsch-el) - nach dem Grillen (Köttbullar, Spare Ribs, Mais) wieder mit dem Boot raus, um zu Blinkern und einen der Uwes am Rücken aufgespießt als Hechtköder zu verwenden - ich finde das fürchterliche Tierquälerei und beide Uwes werden nach einiger Zeit wieder freigelassen - in Zukunft fangen wir Fische nur noch direkt mit Ködern wie Brot, Mais und notfalls Würmern oder halt mit Blinkern

Di. 23.7.

Auf zur Elchsafari in den Älgpark nach Tuna - wir nehmen tolle Fotos, viele Elchknutsche und einen Latz für Quentin mit nach Hause - am Rückweg Stopp beim Katthult Hof; schöne Erinnerung an die Michel-Serie - in Hult dann noch kurzer Halt bei Smålands Delikatesser (bald starten wir unser neues Online-Album „Eat & Travel“) – haben dann noch die überlebenden Würmer wieder freigelassen

Mi. 24.7.

Tagesaufgabe: Nichtstun - d.h. frühstücken, lesen, schwimmen, grillen, angeln (nur mit Blinker und natürlich erfolglos), auf den See starren - und nicht zu vergessen: Zeit miteinander verbringen und reden - ein sehr schöner Tag

Do. 25.7.

Ewig lange schlafen, frühstücken, lesen – allmählich werden wir träge und faul – sehr schön! - noch mal nach Eksjö zum Einkaufen, letzte Souvenirs besorgen, über Internet (stehend auf der Straße) schon mal ein Hotel für Kopenhagen gebucht - nach über 25 Grad gestern und heute gab es gegen Abend ein Gewitter, nachdem es angeblich den ganzen Juli noch nicht geregnet hatte

Fr. 26.7.

Na was wohl: lange schlafen usw. - leider aber auch erste Reinigungs-/ Einpackarbeiten, da es morgen weiter und allmählich Richtung Heimat geht - abends Bauchbeobachtung auf dem Sofa: Quentin a.k.a. Mr. Q traktiert Annette nun mit schöner Regelmäßigkeit von innen, was man von außen nicht nur spüren, sondern sogar sehen kann!

Sa. 27.7.

Abfahrt: Auf dem Weg zu Mamas Jugendfreundin Ann-Marie in Bjärnum noch ein kleiner Umweg über das Glasriket Outlet in Kosta (viel zu teuer, deshalb doch kein Glas gekauft), abends weiter nach Kopenhagen – toller Ausblick vom 14 Stock des Hotels

So. 28.7.

Sightseeing Kopenhagen – Zwischenstopp in Büdelsdorf bei Rendsburg am Nord-Ostsee-Kanal bei der Nichte des im 2. Weltkrieg abgeschossenen Piloten, mit dem meine Oma mal verlobt war (crazy world!) – Nachtquartier bei meinem lieben Freund Frank und seiner Doreen in Hamburg

Mo. 29.7.

Ab nach Hause! Schön war’s!


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