MyLife

Elternzeit Monat 2 - Dieser Blog wird hiermit geschlossen!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sat, August 15, 2015 22:51:27

Liebe Blog-Leser,

der Vollständigkeit halber poste ich hier noch mit fast einem Jahr Verspätung den Reisebericht zu meinem zweiten Elternzeitmonat und schließe damit meinen Blog MyLife ab.

Eine zeitlang war er ein nettes Medium zum Festhalten von Gedanken und Erinnerungen. Da er aber von der Usability her (vor allem auf mobilen Geräten) schlecht und Facebook einfach praktischer ist, bin ich schon vor Langem dazu übergegangen, nur noch bei FB zu posten. All diejenigen, die dort noch nicht mit mir vernetzt sind, lade ich hiermit nochmals herzlich ein: https://www.facebook.com/jochen.koch.52

Hong Kong/ New Zealand im August/ September 2014

22.8. Im Taxi zum Airport Nbg sitzt Q. zum ersten Mal in einem Kindersitz für Kleinkinder – und geht darin ein wenig unter. Flug nach FFM überhaupt kein Problem. Beim Aufstieg was zu Nuckeln und alles ist gut. Beim Einsteigen in den Flieger nach HK pennt Q. bereits.

23.8. Von den ca. 11h Flug schläft er ca. 7h. Anschließend bespaßt er den halben Flieger, krabbelt rum, geht zu allen möglichen Leuten auf den Arm und ist super drauf. Daran ist das extrem praktische Baby-Bettchen im Flieger nicht ganz unbeteiligt.

Auch die restliche Strecke zum Hotel mit Airport Express und Bus meistern wir zu dritt hervorragend. Unser Zimmer liegt im 40. von 41 Stockwerken. Aus dem für diesen Tag noch geplanten Ausflug in das nahegelegene Viertel Causeway Bay wird es dann aber in erster Linie aufgrund des leicht verspäteten Fluges doch nichts mehr.

Wir gehen dafür ums Eck in ein kleines chinesisches Schnellrestaurant und kommen so richtig an.

24.8. Wandertag! Flanieren durch die Gegend zw. Central und Sheung Wan und zum 2. Frühstück in eine Tee-/ Dim Sum-Halle, wo wir gleich Bekanntschaft mit einem südafrikanisch-taiwanesischen Pärchen aus Taipeh machen. Dann weiter zur Peak Tram und auf den Victoria Peak. Nach dem Besuch des Peak Tower beginnt die Wanderung zum Park am Gipfel. Zur körperlichen Anstrengung kommt auch noch die geistige beim Suchen des richtigen Weges zum Rundwanderweg hinzu. Die Beschilderung ist lausig bis nicht vorhanden, aber natürlich meistern wir auch diese Hürde. Q. genießt das alles in seiner Sänfte/ Kraxe und schläft nicht zuletzt wegen der Hitze und hohen Luftfeuchtigkeit immer wieder ein. Wenn er wach ist, wird er von jedem Zweiten angequatscht. Während die Leute unser Kind (in seiner Kraxe) bewundern, genießen wir die herrliche Aussicht auf Hongkong.

Den Gipfelbesuch schließen wir mit einem Abendessen (Austern usw.) im herrlich gelegenen Peak Cafe ab.

Nach der Talfahrt mit der Peak Tram treten wir die Rückfahrt zum Hotel mit der doppelstöckigen Straßenbahn an.

Völlig erschöpft erreichen wir unser Hotel Grand Harbour Hongkong und stellen fest, dass

a) die Kraxe neben dem Quinny die beste Anschaffung für unseren Sohn war (mit Buggy ist man in HK verloren) und

b) man mit diesem Kind einfach alles machen kann - nahezu keine Einschränkungen ggü. unseren Reisen zu zweit!

25.8. Nachdem Neddi ihren Nachfrühstücksschlaf endlich beendet hat, brechen wir Richtung Ferry Terminal auf. Heutiges Ziel: Macau.

Die nicht ganz billige Überfahrt mit der Fähre gestaltet sich immerhin sehr entspannt - Super Class sei Dank!

Vom Hafen in Macau geht's weiter mit dem Bus in die Altstadt. Die Mischung aus portugiesischer und chinesischer Kultur ist fast schon – Dirk würde sagen – bizarr. Wir schlendern durch die Straßen mit sehr vielen Menschen und genießen den an jeder Ecke angebotenen Jerky. Zu blöd, dass wir wg. der strengen Vorschriften in NZ nichts davon und von den landestypischen Törtchen mitnehmen können.

Es ist sehr heiß und wir schleppen uns hoch zur alten Festung, wo wir dann einige Zeit im Schatten und bei angenehmem Lüftchen Mittagspause machen.

Was andernorts die Fliegen sind, das werden hier und heute allmählich die Asiaten, die unseren blonden, blauäugigen und in seiner Kraxe sitzenden Zwerg ständig anquatschen, angrabschen und fotografieren – inkl. Selfies mit ihm!

Gegen 17:00 fahren wir mit der Fähre wieder zurück und in Hongkong gleich weiter ins Hotel. Den für heute Abend noch geplanten Ausflug nach Kowloon verschieben wir auf morgen.

Stattdessen gehen wir endlich mal in den tollen Hotelpool mit freiem Blick auf die Skyline. Die ach so tolle Lichtershow der Hochhausfassaden ist zwar enttäuschend, dafür haben wir viel Spaß mit unserer kleinen Wasserratte.

Das spät aufkommende Hüngerchen sättigen wir dann im hoteleigenen Restaurant für kantonesische Spezialitäten – eine sehr gute Wahl.

Besonderheiten des Tages:

1. Neddi hat es tatsächlich geschafft, den ganzen Tag die Kraxe (inkl. Q.) zu tragen

2. Unser Wunderkind ist morgens mit 38,5 Grad Fieber und einem ordentlichen Schnupfen aufgewacht. Vormittags noch ein bisschen Husten, nachmittags schon etwas besser und seit dem Plantschen im Pool heute abend ist davon außer ein bisschen Schnaufen beim Schlafen nichts mehr zu sehen – wie macht der das bloß?

26.8. Haben alle drei erst mal schön lange bis ca. 9 Uhr geschlafen. Nach dem Frühstück ging es dann Richtung Kowloon, um unsere letzten Stunden in HK zu nutzen. Rund um die Temple Street schlendern wir durch die Straßen, bewundern die Obst- und Fleischverkaufsstände, erwerben auf dem Kleidermarkt dank Neddis Verhandlungsgeschick noch ein chinesisches Kleidchen für Viola zum Schnäppchenpreis, finden auch auf dem Jade-Markt ein Souvenir und landen endlich doch noch in einem Tempel. Auf dem Rückweg noch zwei leckere Bubble Tea und dann ab ins Hotel zum Packen. Dank "late check-out" können wir bis zum Aufbruch Richtung Flughafen um 15:30 noch in unserem Zimmer bleiben.

Am Flughafen setzen wir unsere letzten Dollars noch in chinesische Köstlichkeiten um, bevor wir auf die freundliche Kiwi-Crew unseres Air New Zealand Fluges treffen.

Der Flieger hat ein brandneues Entertainmentssystem und so können Neddi und ich ein Wimmelbildspiel gegeneinander spielen.

27.8. Q. schläft auch auf diesem Langstreckenflug (10h) wieder einige Zeit, aber lässt uns nicht ganz soviel Ruhe wie beim Flug nach HK. Immerhin ernten wir beim Aussteigen wieder "Lob" für unser braves Kind von einer Mitreisenden.

Vom Flughafen – es ist frisch, aber noch angenehm sonnig – geht's mit dem Shuttlebus weiter zur Camper-Vermietung, von wo aus wir nach einigem Warten endlich wieder als Selbstfahrer in den Linksverkehr starten können.

Die erste Etappe führt uns an Auckland vorbei in das 100 km entfernte Leigh, in dessen Nähe das Goat Island Marine Reserve liegt. Hier soll man sogar vom Ufer aus etwas vom Fischreichtum sehen können. Nun, es ist windig, arschkalt, der Ort wie ausgestorben und nicht mal der Campingplatz hat geöffnet. Wir gehen am schönen, rauen Strand spazieren und genießen die Natur, auch wenn wegen des Wellengangs kein Fisch zu sehen ist.

Unser erstes Nachtlager schlagen wir einige Kilometer weiter in Pakiri auf, einem direkt am Strand gelegenen Campingplatz. Wir richten uns ein, Neddi kocht, es ist kalt – genau wie 2009 und 2012 in der ersten Nacht in Australien. Nur diesmal haben wir unseren Q. als Wärmflasche zwischen uns liegen.

28.8. Es hat 8 Grad und der Campingplatzbetreiber hatte am Vorabend schon Sturm für die nächsten Tage angekündigt – juhuu! Nach dem Frühstück spazieren wir ein bisschen am Strand, dann brechen wir auf Richtung Westküste. Unterwegs halten wir in Matakohe am Kauri Museum und holen uns einen lebensgroßen Kiwi in Stofftierform als Mitfahrer mit an Bord. Bei einem kurzen Stopp an einem der Häuschen, wo man Geld hinterlässt und dafür Gemüse mitnimmt, ergattern wir eine Tüte Kumara, die hiesigen Süßkartoffeln.

Als nächstes besuchen wir in Dargaville den Laden/ die Werkstatt von Rick Tayler und erstehen mit zwei Teelichthaltern aus Fiddleback Grain Swamp Kauri ein wirklich edles Souvenir. Anschließend fahren wir zum Top 10 Caravan Park am Trounson Kauri Park. Kleiderwaschen, Duschen, dann noch schnell mit anderen Kindern am Flying Fox „abhängen“, und ein BBQ lassen den späten Nachmittag/ frühen Abend schnell vergehen. Aber noch ist nicht Feierabend. Gegen 20:30 brechen wir mit einer Rotlichtlampe auf zum nächtlichen Kiwi Spotting. Wird leider nix, da die Lampe nach kürzester Zeit den Geist aufgibt. Aber die großen Aale im schmalen Bach und das Wandern durch den stockfinsteren Wald mit Taschenlampen, lassen diesen Ausflug dennoch zu einem Highlight werden. Q. hat von der Kraxe aus natürlich alles beobachtet, keinen Mucks von sich gegeben und ist dann doch eingeschlafen.

29.8. Erstes Ziel heute ist der einsam gelegene Aranga Beach, an dem wir einen kleinen Spaziergang unternehmen. Danach geht es in den Waipua Forrest, wo die größten noch existierenden Kauri-Fichten stehen. Wir machen zweimal Halt, und stapfen mit Quentin in der Kraxe los zu den Baumriesen. Die Reise geht weiter Richtung Norden. Um rund 40 km Landweg zu sparen, nehmen wir die Fähre von Rawene nach Kohukohu. Für die folgenden 45 Kilometer brauchen wir aufgrund der endlosen Kurven fast eine dreiviertel Stunde. Das letzte Stückchen bis zum Ort Ahipara am 90 Mile Beach ist dann aber schnell geschafft und ein Platz auf dem Kiwi Holiday Park gefunden.

Zum Abschluss des Tages grillen wir Lammburger und Quentin bewundert das Kaminfeuer.

30.8. Heute Nacht hat es angefangen zu regnen und mein für heute Vormittag geplantes Sand Tobogganing (mit einem Brett die Dünen runterfahren) kann ich vergessen. Sehr schade! Wir machen wenigstens einen kurzen Abstecher zum Strand und stellen uns vor, was wir machen würden, wenn wir jetzt wie in Westaustralien einen Allrad-Camper hätten...

Wir fahren also weiter und suchen wegen des Dauerregens und Wind ein Alternativprogramm zum üblichen Sightseeing. Naja, Essen geht immer und damit kennen wir uns ja schließlich gut aus. Zuerst besuchen wir im Schulhaus in Taipa einen kleinen Markt, auf dem wir u.a. Peter kennenlernen, einen Deutschen, der hier sein selbstgebackenes Brot verkauft. Dann weiter nach Mangonui, das bekannt ist für seine Fish 'n' Chips. Die schmecken auch Quentin vorzüglich. Ebenso wie die Schokolade in der Makana Schokoladenmanufaktur in Kerikeri. Und auf der letzten Etappe bis zum Bay of Islands Holiday Park halten wir noch an einer Farm und kaufen Avocados.

Auf dem Campingplatz bekommt Annette das Goldene Lenkrad verliehen (Quentins Greifring mit einer Reiswaffel) dafür, dass sie auf einer der zahlreichen One Lane Bridges die linke Leitplanke touchiert hat. Ich gehe dann trotz Regen mit Quentin noch spazieren und auf den Spielplatz zum Schaukeln und auf das Trampolin.

31.8. Es regnet und windet immer noch. Aber wir ziehen einfach den Regenschutz über die Kraxe und erkunden die Waitangi Treaty Grounds inkl. Museum, viktorianischem Cottage, Maori Kriegskanu und vor allem der Cultural Show. Bei dieser darf ich als Chief des Touristengruppenstammes die Begrüßungszeremonie mitmachen und den typischen Gruß durchführen, bei dem man sich an Stirn und Nase berührt. Das und die folgende Tanz- und Gesangsshow sind sehr beeindruckend. Den Rest des Tages fahren wir weiter – durch den Regen. Dabei halten wir nur kurz in Kawakawa und benutzen die öffentliche, von Friedensreich Hundertwasser entworfene und sogar mit seiner Hilfe gebaute Toilette. Einen weiteren Stopp machen wir für das Kiwi North Kiwi House. Das Museum mit Infos zu den ausgestorbenen Riesenvögeln, den Moas, sowie über Neuseeländer im ersten Weltkrieg, ist ganz interessant, das Kiwi House selbst leider etwas enttäuschend, da es in dem Gehege der nachtaktiven Tiere so dunkel ist, dass man nur einen der beiden vorhandenen Vögel lediglich schemenhaft erkennt. An ordentliche Fotos ist nicht zu denken.

Rund 2h später kommen wir auf einem stadtnahen Campingplatz in Auckland an, wo wir für zwei Nächte bleiben werden.

1.9. Regen. Wir bleiben bis 12:30 am Campingplatz (Rumliegen, Duschen, Frühstücken, Wäschewaschen, Reiseführerlesen). In voller Regenmontur (Hosen, Jacken, Kraxe und Rucksack mit "Kondom") laufen wir 20 min zur Bahnstation Avondale und fahren nach Auckland rein. Im Regen erkunden wir die Gegend um den Hafen herum und landen dann eigentlich nur wegen des Hinweises auf günstige Green Lip Mussels als Mittagsmenü in einem Irish Pub. Der ist ein absoluter Volltreffer. In dem urgemütlichen Laden (mit Free WiFi) bekommen wir die Kuschelecke vor dem Kaminfeuer – und bleiben rund zwei Stunden.

Danach schlendern wir noch durch eine 'Arcade', wo wir in einem Souvenirladen Handschuhe für Q. finden, und dann weiter die Queen Street hoch, wo im Oakley Laden auch auf mich ein paar Handschuhe wartet.

Auch der kleine Abstecher zum Albert Park entpuppt sich als Glücksfall: Sehr schön bepflanzt und mit gutem Ausblick auf die Stadt bietet er ein bisschen Abwechslung zu den Straßenschluchten.

Krönender Abschluss des Tages ist dann das Abendessen in den Elliot Stables, einer Art Edel-Food-Court, wo wir exzellent essen.

Anschließend geht's zurück zum Campingplatz, wo wir in der Hoffnung zu Bett gehen, dass es am nächsten Tag, nicht mehr regnet oder wenigstens nicht mehr ganz soviel.

2.9. Wir kaufen bei Pak 'n' Save noch mal ordentlich ein und verlassen Auckland dann Richtung Coromandel Peninsula. Die schmale, kurvige Küstenstraße am Westufer der Halbinsel verläuft wirklich direkt am Wasser und bietet herrliche Ausblicke auf Meer und Küste. Unterwegs halten wir an einem Oyster Deli und sogar Q. genießt eine dieser rohen Delikatessen.

Zur Ostküste nehmen wir eine überwiegend unasphaltierte Straße durch die Mitte der Halbinsel. Auf dieser Strecke machen wir Halt im verrückten Waterworks Park, an den Waiau Falls und bei Honey 309, wo wir den nur in NZ produzierten Manuka Honig einkaufen.

Gleich nach Ankunft am Campingplatz und einer kleinen Strandbesichtigung in Hahei, wo wir einen Stellplatz mit Meerblick haben, machen wir uns noch mal auf zum Hot Water Beach, um unsere Füße in das am Strand aus dem Boden quellende heiße Wasser zu stellen. Begleitet werden wir dabei von einem Sonnenuntergang, der die Wolken am Himmel rosa leuchten lässt. Zurück am Campingplatz gibt's es landestypisch noch Mince & Cheese Pie zum Abendessen.

3.9. An diesem Morgen genießen wir das erste – und wahrscheinlich auch einzige – Mal während unserer Reise das Frühstück im Freien bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen.

Die genießen wir auch während unserer zweistündigen Wanderung zur Cathedral Cove, einem etwas abgelegenen Strand, der durch einen ausgespülten Felsbogen mit einem weiteren Strand verbunden ist.

Eine etwas längere Fahrt führt uns anschließend ins im Zentrum der Nordinsel gelegene Rotorua, wo wir zum Abschluss der Tages nacheinander beim Zorbing zu Zydro-Zorbonauten werden: In einem mit etwas warmem Wasser gefüllten Plastikball rollen wir im Zickzackkurs einen Hang hinunter.

Von unserem Campingplatz für die folgende Nacht sind es nur ein paar Meter zum Strand des Lake Rotorua. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem heißen Bachlauf und zahlreichen Blubbertümpeln vorbei – unsere erste Begegnung mit den für die Region typischen geothermischen Besonderheiten. Während Annette das Essen zubereitet, springe ich mit Q. noch für 20 Minuten in einen der durch die heißen Quellen gespeisten Hot Pools des Campingplatzes. Er genießt das Plantschen in rund 40 Grad heißem Wasser sichtlich.

4.9. Nach einem nicht enden wollenden Gespräch mit John Sydney Smith aus Applecreek/ Queensland und einem netten Gespräch mit dem Campingplatzangestellten über Geschichte und Kultur Neuseelands fahren wir zur Lakefront von Rotorua und spazieren zuerst nach Ohinemutu, dem Maori-Kerngebiet von Rotorua. Dort erwerbe ich einen sehr schönen Patu (Schädelspalter). Dann laufen wir zu den ansehnlichen Government Gardens.

Die anschließende Fahrt zu The Landing, einer Uferzone des Lake Tarawera, hätten wir uns sparen können – laaangweilig.

Umso spannender dann unser zweistündiger Marsch durch das Waimangu Volcanic Valley und die abschließende Bootsfahrt über den Lake Rotomahana: faszinierende Krater und Seen, blubbernder Quellen, heißer Dampf, sprudelnde Geysire.

Unser Nachtlager schlagen wir heute am Waikite Thermal Pools Campground auf. Vor den leckeren Lammsteaks gehen wir allerdings erst mal noch ausgiebig in den Thermalbecken plantschen, allen voran unsere kleine Wasserratte Quentin.

5.9. Um 10:15 stehen wir pünktlich für den geplanten Ausbruch des Lady Knox Geysiers bereit, die GoPro ist an der Absperrung montiert. Die durch Seifenpulver ausgelöste Eruption ist dann allerdings gerade mal "nett", mehr aber auch nicht. Vielleicht sollten wir doch mal nach Island...

Der anschließende Spaziergang durch das Wai-o-Tapu Thermal Wonderland wird durch die unterschiedlichsten Formen von heißen Quellen und dergleichen recht kurzweilig. Danach statten wir noch den gleich ums Eck liegenden Mud Pools einen Besuch ab und erfreuen uns an dem melodischen Matschblubbern.

Wir fahren weiter Richtung Taupo und legen noch Stopps ein bei den Aritiatia Rapids, den Huka Falls und einem Lookout über Taupo, von dem aus der riesige Kratersee, an dem die Stadt liegt, gut zu sehen ist. Am Ufer entlang fahren wir Richtung Süden, wo mehrere Vulkane den Tongariro Nationalpark bilden, den wir aber inkl. seiner Herr-der-Ringe-Filmlandschaft Mordor rechts liegenlassen und weiter der sog. Desert Road durch Tussock-Graslandschaften folgen. Es ist allerdings schon dunkel geworden und in Ermangelung eines ordentlichen Campingplatzes machen wir noch einige Kilometer bis zur Garnisonsstadt Waiouru, wo wir auf dem für Camper freigegebenen Parkplatz des National Army Museums unser Lager aufschlagen.

6.9. Heute haben wir eine längere Fahrt vor uns, die uns in die Hauptstadt Wellington führt. Am Campingplatz im Vorort Lower Hutt angekommen, waschen wir erst mal wieder. Dann geht es mit dem Bus rund 40 min ins Zentrum von Wellington. Es ist Samstag abend 17:30 und alles hat zu – Mist! Bei Eiseskälte stapfen wir zumindest durch die Hafengegend und schauen uns ein paar Gebäude an, bevor wir uns zum Aufwärmen in ein Café retten. Von dort aus verabreden wir uns mit meinem alten Schulkameraden Tobias Wiesner, der seit 2,5 Jahren in Wellington bei Weta Digital als Compositor arbeitet und somit für Special Effects in Filmen wie "Der Hobbit" verantwortlich zeichnet. Nach leckeren neuseeländischen Tapas und netten Gesprächen mit ihm geht es mit dem Bus wieder aus dem Großstadtleben zurück ins Camperleben.

7.9. Wir beginnen den Tag mit einem ausgiebigen Bad im Familienbadezimmer am Campingplatz. Quentin mal nicht auf dem Arm haltend mitduschen zu müssen, sondern bequem in die Wanne zu setzen, ist wahrer Luxus. Tobi hat Annette neugierig gemacht und so sehen wir uns vormittags noch die Weta Cave an, um mehr über Digital Effects und vor allem die Herstellung von Requisiten zu erfahren. Bevor wir uns Richtung Fähranleger des Interislander zwecks Überfahrt zur Südinsel begeben, fahren wir noch hoch auf den Mount Victoria und genießen die fantastische Aussicht über Wellington und Umgebung – und die Sonne scheint dazu!

In drei Stunden, in denen Q. gefühlt eine Stunde an einem Feuerlöscher rumturnt und -kaut, bringt uns die Fähre zur Südinsel in den Ort Picton. Von hier aus nehmen wir die kurvige, aber landschaftlich reizvolle Küstenstraße Queen Charlotte Drive, um unser Nachtlager in Havelock zu erreichen. Wir gönnen uns zum Abendessen im Slip In Café 2kg der in dieser Gegend besonders berühmten Green Lip Mussels, eine Portion davon mit Soja-Wasabi-Sauce. Dies ist mal eine ganz neue, aber extrem leckere Art, Muscheln zu genießen.

8.9. Weiter geht es in die Tasman Bay. In Nelson fotografieren wir unser erstes Pinguin-Warnschild, in der Bucht daneben taucht ab und zu eine Robbe auf, die Aussicht aufs Meer ist traumhaft. In Richmond genehmigen wir uns beim Wine Tasting ein paar Schlucke, kaufen zwei Flaschen Wein für uns und einen Dessertwein als Geschenk für Andrea Plannerer.

In Mapua machen wir Mittagspause, genießen sizilianische Fischsuppe und Gipsy Eggs (Eier in Tomatensoße gekocht) – saulecker! Als "Souvenir" nehmen wir uns noch geräucherten Fisch und Fisch- und Muschel-Paté vom Smokehouse mit.

Ein Lookout in den Takaka Hills ermöglicht eine großartige Aussicht über die Hügel selbst, das Küstenhinterland und die Küste der Tasman Bay.

Außerhalb von Takaka begehen wir die Grove Scenic Reserve, ein Gewirr aus von Bäumen überwucherten Kalksteinformationen mit einer weiteren Aussichtsplattform.

Da wir immer einenTag vorausplanen, fahren wir gegen Ende unseres Reisetages in den kleinen Ort Collingwood, um bei Eco Tours unseren Ausflug auf die rund 30 km lange Sandhalbinsel Farewell Spit am nächsten Tag zu buchen. Hier lassen wir uns auch auf der Karte zeigen, wo das Ehepaar Boyes wohnt, die wir in Hehei bzw. am Hot Water Beach und der Cathedral Cove kennengelernt hatten.

Die letzten Kilometer führen uns nach Wharariki in den Holiday Park am Cape Farewell, wo wir von zwei Pferden, Pfauen und Hühnern begrüßt werden. Quentin lacht sich über die Fressgeräusche der Pferde halb kaputt.

Karl, gebürtiger Engländer und seit Kurzem der Site Manager, lässt mich telefonieren und so verabrede ich uns für den nächsten Abend mit den Boyes, die auch erst seit 2h von ihrer Reise zurück sind. Wir sind für den nächsten Abend zum Essen eingeladen und dürfen sogar in ihrer Hofeinfahrt über Nacht campen.

Zurück im Camper müssen Annette und ich Quentins ersten "Absturz" miterleben. Irgendwie schiebt er die senkrecht gestellte Tischplatte, die ihn auf dem Bett einsperren soll, beiseite und fällt samt der Platte aus ca. Oberschenkelhöhe auf den Boden – Gesicht voran. Zum Glück hat er nur eine kleine Bremsspur auf der Backe und keinerlei andere Blessuren. Aber natürlich schreit er wie am Spieß und wir bekommen einen Riesenschreck.

Nachdem er eingeschlafen ist und wir gegessen haben, treffe ich mich noch auf ein Bier mit Karl. In den folgenden 90 min habe ich max. 2% Redezeit. Karl ist nicht nur ein Anhänger der sog. Perma Culture und lebt ein nachhaltiges Leben, sondern hat auch ziemlich schräge Geschichten drauf. Er hat 10 Jahre in Thailand gelebt, musste dann von dort (und vor der Mafia) mehr oder weniger fliehen, versteckt sich nun an einem einsamen Zipfel von Neuseeland vor dem anstehenden Dritten Weltkrieg und der CIA und recherchiert den Verschwörungstheorien um 9/11, dem Verschwinden des Malaysia Airlines Fluges und andern verrückten Dingen hinterher. Der Monolog langweilt mich aber in keinster Weise. Der Kerl ist einfach sehr authentisch und unterhaltsam.

9.9. Beim Frühstücken beobachtet uns eines der Campingplatzpferde durchs Fenster. Die Zeit bis zu unserem gebuchten Ausflug auf den Farewell Spit überbrücken wir mit einer Wanderung zum Wharariki Beach, wo wir schon auf dem Weg zum Strand im Wharariki Stream junge Robben (Seals) sehen. Die Suche nach der Seal Nursery am Strand bleibt zunächst erfolglos, doch beim Erkunden der Mündung des Wharariki Stream treffen wir wieder auf die jungen Seals. Es gelingt uns, bis auf Armeslänge an die Tiere heranzukommen, die immer wieder neugierig die Köpfe aus dem Wasser stecken. Am Rückweg schauen wir noch mal an den Felsen vorbei, wo sich die Nursery befinden soll. Das Wasser ist noch weiter zurückgegangen und tatsächlich springt auf einmal ein junger Seal hinter einem Felsen hervor.

Nach so viel Tierbobachtungen begeben wir uns zum Tor nach Farewell Spit und warten auf unseren Tourbus. Als er ankommt haben wir sofort einen Flashback und fühlen uns nach Coober Pedy zurückversetzt: nur Rentner – und wir. Wir lernen einen Schotten aus Nelson kennen, der sehr gut Deutsch spricht, weil er wöchentlich an einem Deutschclub teilnimmt. Der Bus bringt uns rund 25 der 30 km raus auf die Halbinsel aus Sand bis zum Leuchtturm. Unterwegs sehen wir vereinzelt ausgewachsene Robben am Strand und finden den ein oder anderen "Schatz". So schneidet John, unser Guide, einem Stachelrochenskelett den Stachel ab und übergibt ihn Annette als Souvenir. Auch die Vogelwelt ist beeindruckend, z.B. die in Pärchen je einen rund 500m langen Strandabschnitt belegenden Black Oyster Fisher oder die eleganten und schön gefiederten Basstölpel (Gannetts).

Am Leuchtturm gibt es dann Tee und Muffins, bevor wir wieder zurückfahren. Am Ende dann noch mal ein richtiges Highlight: Zum sog. Ocean Beach hinter dem Fossil Point ist nur wegen Vollmonds und der damit verbundenen stärkeren Ebbe die Zufahrt mit dem Allradbus für kurze Zeit möglich. Wir parken auf dem Sand zwischen steilen Felswänden und sind von rund einem Dutzend Seals umgeben, die uns argwöhnisch beobachten, manche von ihnen robben gen Meer.

Zurück an unserem Camper beeilen wir uns, ins rund 60 km entfernte Takaka zu kommen, wo die Familie Boyes – Tui und Trevor mit Tochter Cheryl und ihrem Mann Ian – schon mit dem typisch neuseeländischen Dinner auf uns wartet: Lamm mit Minzsoße, Kumaras und Kartoffeln, Erbsen und Karotten. Als Nachtisch: Kiwi Pavlova.

Wir quatschen noch bis halb zwölf oder so und gehen dann in unseren Camper, der in der Hofeinfahrt parkt. Da wir den Internetzugang der Boyes nutzen dürfen, wird es heute mit dem Zubettgehen etwas später...

10.9. An diesem Morgen putzen wir Q. zum ersten Mal die Zähne - naja, den sechstel Zahn und den zweiten Zahn, der bereits durchschimmert. Wir verabschieden uns herzlich von den Boyes, die uns schnell ans Herz gewachsen sind, und brechen etwas später als geplant auf. Erster Stopp sind die vor den Toren von Takaka liegenden Pupu Springs. Diese Quellen sprudeln aus dem Grund eines unvorstellbar klaren Sees, an dessen Oberfläche man sieht, dass Wasser von unten an die Oberfläche quillt. Eine etwas längere Fahrt, u.a. durch ein Obstanbaugebiet, führt uns bis nach Murchison, wo wir an der Buller Gorge Swingbridge erst selbige in schwindelerregender Höhe überqueren (Lob an Neddi!), dann einen kurzen Walk durch die dahinterliegende Gegend unternehmen und zuletzt mit einem Tandem Flying Fox wieder zurück zum anderen Ufer flitzen – Q. ist dabei vor meiner Brust festgeschnallt. Auf dem weiteren Weg kommen wir an zwei Stellen, an denen der Highway für ein kurzes Stück einspurig ist (links Felswand, rechts Buller River), einmal immerhin durch eine Ampel geregelt. Am Abend erreichen wir den Top 10 Seal Colony Holiday Park in Westport, wo uns Q. dummerweise ein zweites Mal aus dem Bett fällt. Zum Glück ist auch dieses Mal nix passiert.

11.9. Es regnet endlich mal wieder und so schmeißen wir uns wieder komplett in Regenanzugschale, um die Seal Colony zu besuchen. Zum Glück hört es nach kurzer Zeit auf und wir können den Anblick der Tiere von der Plattform aus besser genießen – bis Q. einen seiner Possum-Merino-Handschuhe über die Brüstung fallen lässt. Naja, muss Superdaddy eben die Felsen hinunterklettern und den Handschuh retten. Dies führt zu einer überraschenden Begegnung mit einem jungen Seal, der sich weiter oben in der Böschung einen Ruheplatz gesucht hatte. Dank der reißfesten Flachspflanzen gelingt auch der Wiederaufstieg nach erfolgreicher Handschuhbergung.

Da unser Sprit knapp ist und auf den folgenden knapp 100 km keine Tankstelle kommt, müssen wir leider noch mal ein paar Kilometer zurück nach Westport zum Tanken.

Die Küstenstraße Richtung Süden bietet traumhafte Aussichten. Gekrönt wird die Westküstenroute vorerst durch den Besuch der Pankake Rocks, von denen aus Annette sogar Delfine im Wasser entdeckt. Wir machen anschließend noch ein Päuschen im angeschlossenen Bistro und kaufen noch ein paar schöne Souvenirs (u.a. Schaf für Q., Handschuhe für Muttern).

Greymouth besitzt tolle alte Häuser, ist für uns aber trotzdem nicht mehr als ein Stop beim Supermarkt, um wieder aufzustocken.

An diesem Abend halten wir zum Übernachten am DOC-Campground Lake Ianthe, wo wir die Brüder Greg und Alex aus Frankreich kennenlernen. Sie sind mit Zelt und Fahrrad unterwegs – seit ca. drei Jahren. Nach Südostasien und Australien beradeln sie nun Neuseeland, bevor es nach Südamerika weitergeht.

12.9. Frühe Weiterfahrt (9 Uhr) zum Franz Josef Gletscher, es schüttet und die Sicht ist schlecht. Wir entscheiden uns trotzdem für die Wanderung zur Gletscherzunge und laufen am Flussbett des Gletschers durch Geröll zum Ende des Gletschers. Am Rückweg hilft Jochen der Francokanadierin Marie den Berg hinunter und wir laufen Hand in Hand gemeinsam zurück zum Parkplatz. Als wir losfahren wollen, entdecken wir einen seltenen Kea auf unserem Dach und machen schnell noch einige Fotos. Jochen ist sich sicher, dass es sich bei dem vorliegenden Exemplar um keine endemische Art handeln kann und der Vogel einem australischen Wanderzirkus entflogen sein muss. Vogelkundlerin Neddi überzeugt ihn dann schließlich doch, dass es sich um den einheimischen Kea gehandelt hat (a fed Kea is a dead Kea).

Das Wetter bleibt katastrophal, also Weiterfahrt vorbei an Fox Glacier über Haast und Haast Pass (Baustellenampel!), am Lake Wanaka entlang bis Wanaka. Wir müssen uns sputen, da der Haast Pass ab 17:00 Uhr bis zum nächsten Morgen gesperrt ist. Am Top 10 Holiday Park in Wanaka können wir wieder mal waschen und die Wäsche anschließend im Skikeller bzw. -trockenraum aufhängen, da die Skisaison zu Ende geht und der Trockenraum kaum mehr für Skier usw. genutzt wird.

13.9. Wir sammeln die Wäsche ein und fahren erstmal bis Cromwell, wo wir uns den urigen Historic Precinct ansehen, d.h. 7 Häuser, die noch aus dem 19. Jhd. stammen und einem Stauseeprojekt in den 80ern zum Opfer gefallen wären. Um sie zu retten wurden sie Stein für Stein abgetragen und einige Meter höher oberhalb des neuen Seeufers wieder aufgebaut. Wir kehren dort noch auf ein klitzekleines zweites Frühstück ein, um dann durch die wunderschöne, von Schieferstein durchzogene Landschaft von Central Otago unsere Reise Richtung Dunedin fortzusetzen.

Dort angekommen buchen wir beim beim iSITE für den nächsten Tag "Tierbegegnungen" auf der Otago Peninsula und parken unseren Campervan dann an der Market Reserve entlang der Princes Street, wo man zum Campen stehenbleiben darf. Praktisch, denn von hier aus ist man in ein paar hundert Metern in der Innenstadt. Wir machen noch ein bisschen Sightseeing und Annette kauft sich im Räumungsverkauf der australischen Marke 'Mountain Designs' eine neue Jacke. Anschließend geht es auf ein schottisches Abendessen ins gehobenere Lokal 'Scotia'. Der Haggis, die Scallops, das Venison und der Whitebait sind vorzüglich. Aber zum Dessert ziehen wir weiter in The Terrace, wo wir uns das Rugby-Spiel NZL vs. RSA ansehen. Uns geht es eigentlich nur darum, den Haka-Tanz der All Blacks mal zu sehen. Das Spiel an sich ist sowieso schwer zu durchblicken...

Nach leckerem, zuckersüßem Dessert sowie einem ganz knappen Sieg der All Blacks trappeln wir mit unserem schlafenden Kind zurück zum Camper und zu unserer ersten Innenstadt-Übernachtung.

14.9. Ich hab Geburtstag! Noch ein kleiner Stopp an der sehenswerten Dunedin Railway Station und los geht's auf die Otago Peninsula. Erstes Ziel dort ist das einzige Schloss Neuseelands, nach europäischen Maßstäben eher ein Schlösselein. Das Larnach Castle besitzt aber einen hübschen Garten und so lustwandeln wir ein wenig.

Weiter geht's zur Sandfly Bay, wo wir aufgrund der knappen Zeit die sandige Böschung regelrecht hinunterrennen (5 min), um die dort am Strand faulenzenden Seelöwen zu bewundern und zu fotografieren. Den steilen Sandhang rauf brauchen wir dann 15 min. Dann weiter zur Royal Albatross Colony mit dem speziell eingerichteten Beobachtungshäuschen. Leider ist heute nicht viel los in der Kolonie, aber wir werden trotzdem Zeugen eines kurzen Fluges und der beindruckenden Landung eines Albatrosses. Nächste gebuchte "Tierbegegnung" ist der Penguin Place. Wir fahren mit einem Bus zur Küste und sehen nicht nur Seals und ein paar kleine blaue Pinguine in den vorbereiteten Nesthöhlen, sondern von den Unterständen und "Schützengräben" aus auch die größeren Yellow Eyed Penguins aus wenigen Metern Entfernung. Letzte "Show" ist dann das Anlanden der Little Blue Penguins nach Sonnenuntergang gleich unterhalb des Albatross Centre. In mehreren Wellen im Abstand von einigen Minuten und jeweils in Grüppchen kommen die nur 25 cm großen Vögel angeschwommen/ angetaucht, watscheln an Land und suchen ihr Nest auf. Im von den Rangern eingeschalteten Dämmerlicht werden die Fotos nicht besonders gut, aber so etwas mitzuerleben, ist allein schon klasse. Alles in allem ein tierischer Tag, der eines 34. Geburtstags mehr als würdig ist. Es ist schon fast 20:00 und wir können nicht mehr allzu weit fahren. Also übernachten wir noch mal kostenfrei in Dunedin, dieses Mal zur Abwechslung aber direkt am Rugby Oval hinter dem Kensington Pub. Die ständig ausfallende, bei < 10 Grad Celsius aber dringend benötigte Standheizung, kann zum Glück mit Hilfe des Hotliners Dustin (nicht Bastian), den ich an seinem Akzent sofort als Deutschen enttarne, wieder in Gang gesetzt werden (Hauptschalter aus und wieder an).

15.9. Sonnenschein! Und wir kommen um 8:45 schon los – neuer Rekord. Bevor wir Dunedin verlassen, halten wir noch kurz an der mit 38 Grad steilsten Straße der Welt (Baldwin Street). Dann machen wir uns auf die zunächst sehr sehenswerte, später etwas eintönige, im letzten Abschnitt aber wieder spektakuläre Weiterfahrt zum Lake Tekapo im McKenzie Highcountry. Unterwegs halten wir nur an den Moeraki Boulders. Außerdem sehen wir während der Fahrt endlich mal schneebedeckte Gipfel, nicht nur Wolken.

Bei der Ankunft in Tekapo ist es allerdings extrem windig, der geplante Flug mit einem Heli zum Mount Cook und den Gletschern unmöglich. Auch ist die Sicht in den Bergen zu schlecht. Wir wollen es morgen noch mal probieren.

Zum Trost essen wir bei MacKenzies Rump Steak auf dem heißen Stein. Quentin schmeckt das natürlich auch. Der Ausblick auf den See ist schon vom Restaurant aus toll, vom Ufer aus aber noch viel besser – und das, obwohl Wolken an den Bergen hängen.

Wir checken am Campingplatz ein und bekommen einen der letzten Plätze mit Seeblick. Auf der gesamten Reise war kein Campingplatz so voll wie dieser hier.

Praktischerweise liegen die örtlichen Hot Pools und eine Tubing-Anlage, wo man auf Gummireifen den schneebedeckten Hang hinunterrutschen kann, nur rund zweihundert Meter entfernt. Und so kommen alle auf ihre Kosten. Auch wenn der Schnee der letzte auf dieser Höhe ist und schon seit rund vier Wochen als Piste herhalten muss, macht es doch viel Spaß, zumal dies wieder ein passender Einsatzort für die GoPro Kamera ist.

Nach ca. einer halben Stunde gehen wir nach drinnen und in die rund 38 Grad warmen Hot Pools. Quentin zeigt dort wieder eine ungeheuere Ausdauer und plantscht bestimmt eine Stunde lang ohne Pause, krabbelt am Beckenrand entlang, zupft an nahen Pflanzen und es scheint ihm dabei niemals kalt zu werden, auch wenn er oft minutenlang nur bis zum Bauch im Wasser steht. Immerhin hat es draußen nur rund 8 Grad!

Zurück am Camper schläft Q. dann doch völlig erschöpft ein und wir brutzeln noch Burger – bei Nieselregen und einstelligen Temperaturen.

16.9. In der Nacht hat mal der Regen geprasselt, mal hat es wieder stark gewindet. Auf jeden Fall ist das Wetter auch heute nicht besonders berauschend. Um 9:30 schauen wir noch mal bei Air Safaris vorbei, werden aber auf 13:30 vertröstet.

Wir überbrücken die Zeit zuerst mit einem Besuch der Kirche des guten Hirten, die malerisch am See gelegen ist, und dann mit einem Ausflug zum gleich neben dem See liegenden Mt. John, der bei gutem Wetter wohl eine unbeschreibliche 360 Grad Aussicht bietet. Uns hingegen erwartet ein Schneesturm, nachdem das Thermometer innerhalb weniger Minuten von 7 auf 1 Grad gefallen ist.

Zurück im Ort – es hat aufgehört zu schneeregnen und es sieht aus, als könnte es theoretisch und mit geringer Wahrscheinlichkeit doch noch aufklären – nutzen wir die Zeit bis 13:30 zum Packen des ersten Reiserucksacks. Schließlich bleibt uns nur noch ein Tag bis zur Rückgabe unseres Campers. Dann die endgültige Gewissheit, dass heute kein Flug mehr stattfinden wird. Ein wenig geknickt setzen wir uns in Bewegung Richtung Christchurch. Aber schon nach wenigen Metern fällt unser Blick wieder auf das Seepanorama. Im Hintergrund scheint die Sonne auf die Berge. Wir beschließen, noch mal bei der Kirche zu halten, die Aussicht zu genießen und ein paar Fotos mit Sonne zu machen. Dann das Gedankenspiel, dass wir es ja doch rechtzeitig nach Christchurch zur Abgabe schaffen, wenn wir noch eine weitere Nacht bleiben, um vielleicht doch noch fliegen zu können. Wir sind uns schnell einig, dass wir es versuchen sollten. Also zurück zu Air Safaris und für den nächsten Tag um 10:00 angemeldet. Jetzt heißt es Daumen drücken.

Nun erst mal wieder zurück zum Campingplatz, erneut einchecken und dann in den Ort zurück. Wir spielen heute nämlich das erste Mal, seitdem wir uns kennen, Minigolf. Und Tekapo bietet 18 Bahnen mit lokalen Mottos der MacKenzies – sehr cool! Natürlich gewinnt der Athlet von uns beiden, während Quentin das ganze Spiel argwöhnisch beobachtet. Nach dem Spiel noch ein kleines bisschen Souvenirshoppen (Kiwi-Stofftier für Q., Kiwi-Schokolade für Papa) und eine kurze Einkehr zum Tee, dann geht es zurück zum Camper. Am letzten Campingabend gibt es Lammrippchen vom BBQ. Es regnet heute wenigstens nicht drauf. Wir packen und putzen anschließend weiter und genießen nach getaner Arbeit noch beim sog. Star Gazing den unglaublichen Nachthimmel mit unzähligen Sternen und der Milchstraße. Sowas geht nur in einem Dark Sky Reserve wie hier. Vor dem Zubettgehen zocke ich Neddi noch bei Mau Mau hab. Die Karten haben wir in den letzten 3,5 Wochen noch nicht angefasst. Jetzt war es einfach an der Zeit.

17.9. Es ist überwiegend bewölkt und nicht gerade vielversprechend. Aber wir halten an unserem Plan fest, packen, putzen und sind um 9:30 bei Air Safaris. Die Piloten erklären über Funk, dass es hier zwar nicht so toll aussieht, im Nationalpark Mount Cook aber aufreißt. Wir sollen zum Airport kommen. Dieser ist wirklich schnuckelig klein und gehört Air Safaris ganz allein. Ein Pilot erklärt, dass es auf den Wetterkameras im Park echt gut aussieht und wir tatsächlich fliegen werden – yippieh!

Letzten Endes sind wir 9 Deutsche plus Pilot. Letzterer hat glücklicherweise nichts dagegen, meine GoPro an der Frontscheibe zu montieren. Was die Kamera in den folgenden rund 55 Min. aufnimmt und unsere Augen sehen, ist fantastisch. Gletscherseen und -zungen, Geröllfelder, Eisfälle und als Highlight, nachdem wir über den Wolken fliegen, die Gipfel von Mount Cook und anderen Bergen. Wir blicken bis zur Westküste, die wir noch vor wenigen Tagen mit dem Camper entlanggefahren sind, und auf den Franz Josef Glacier, bis zu dessen Zunge wir gewandert sind.

Das ist wirklich ein krönender Abschluss unserer Reise. Annette ist überglücklich, Quentin nach 25 Minuten eingeschlafen.

Jetzt aber hurtig nach Christchurch. Wir müssen spätestens um 15:30 den Camper zurückgeben. Dies gelingt uns auch und Gazza vom Shuttleservice bringt uns ins Novotel am Cathedral Square direkt im Zentrum, besser gesagt in das, was davon noch übrig ist. Was wir an diesem Abend sehen und dabei fühlen, ist schwer zu beschreiben. Die Beben von Sept. 2010 und Feb. 2011 haben unvorstellbare Schäden hinterlassen. Wo viktorianische Gebäude standen, gibt es jetzt planierte Schotterflächen. Mitten im CBD reihen sich Geisterparkhäuser aneinander, die nicht mehr befahren werden können. Ladenzeilen, die wegen Einsturzgefahr gesperrt sind. Sockel, deren Statuen fehlen, weil sie herabgestürzt sind. Und mittendrin die Cathedral, stark einsturzgefährdet und von einem Stahlgerüst flankiert, das Schäden in der Umgebung verhindern soll, falls es tatsächlich zu einem Einsturz kommt. Das alles erinnert uns ein wenig an Bosnien, nur dass die Schäden nicht kriegsbedingt, sondern erdbebenbedingt sind.

Aber irgendwie herrscht auch positive Aufbruchsstimmung. Die Mall Re:Start besteht aus ausgebauten Schiffscontainern, die farbenfroh angestrichen sind. Graffitis, Werbeplakate und Kunstprojekte erinnern zwar auch, betonen aber vor allem den Wiederaufbau, mit Stichwörtern wie z.B. "chch 2.0" oder eben dem Namen der o.g. Mall. Außerdem wird überall gebaut. Die Arbeiter sind bis Sonnenuntergang aktiv, überall Kräne und Gerüste.

Wir schlendern durch diese surreale Szenerie, schauen uns ein paar beschädigte Sehenswürdigkeiten an, aber auch welche, die durch die Katastrophe erst entstanden sind, wie die Ersatzkirche aus Pappröhren oder die 185 empty seats, die an die 185 Opfer des Bebens von 2011 erinnern.

Unser Weg führt uns dann zu Pomeroy's, einem urenglischen Pub mit Restaurant. Während in der Bar ein Jazz Jam stattfindet, genießen wir im Restaurant Pork Crackling mit Apfel-Zimt-Mus, Bacon-Seafood-Chowder, Rinderbäckchen und Bratwürste NZ Style. Die Bratwürste stammen aus Nelson and der Tasman Bay, wo es viele Deutsche, u.a. einen Metzger gibt. Dem Geschmack nach sind sie von ihm. Das ganze Gericht ist lecker, aber die Kombination mit Apfel-Relish und sautierten Zwiebeln ungewöhnlich.

Nach diesem tollen Abschiedsessen spazieren wir zurück ins Hotel. Auf dem Weg entdecken wir noch die Cathedral Junction, eine kleine Mall, durch deren überdachten Innenhof die Straßenbahn fährt.

18.9. Die Heimreise beginnt. Wir stehen zeitig auf, packen wieder mal, und lassen uns dann von Gazza zum Flughafen bringen. Der ist aus unserer Sicht nicht größer als der Nürnberger, die Liste der Flüge sehr überschaubar. Mit etwas Verspätung heben wir ab und Quentin schlummert kurz darauf in meinen Armen ein, nicht ohne vorher mit einer der hübschen singapurischen Stewardessen anzubandeln. Da es dieses Mal ein Tagesflug ist, schläft er nicht soviel wie auf den Flügen nach NZ, aber er ist wieder superbrav, sitzt in einem eigenen Sitz neben uns, da dieser frei war, und futtert alles in sich rein. Danach flitzt er fast die gesamte Flugzeuglänge entlang durch den Gang bis zu seiner neuen Stewardessenflamme.

Nach der Ankunft in Singapur sind wir auch schnell im Crowne Plaza, da dieses quasi im Flughafen eingebettet ist. Annette springt noch schnell in den Pool, Quentin und ich genießen den Luxus unseres Zimmers.

19.9. Der Tag beginnt mitten in der Nacht, da Quentin Jetlag-bedingt ab ca. 4:00 nicht mehr schlafen kann. Irgendwie schaffen wir es aber, die Zeit bis zum Luxusfrühstücksbuffet, auf das wir uns so gefreut haben, zu überbrücken. Neben verschiedenen Leckereien darf Q. auch zum ersten Mal Vegemite probieren. Er verzieht das Gesicht, schluckt es aber wie ein echter Aussi runter.

Der Rest des Tages besteht aus erholsamem Rumgammeln im Zimmer, im Pool und in der Club Lounge des Hotels, in die wir uns für die Zeit zwischen Check-out um 12:00 und unserem Flug um 23:00 eingebucht haben. Wir verfolgen derweil die Nachrichten über die Auszählung zum letzten Endes negativ ausgefallenen Referendum zur Unabhängigkeit Schottlands. Und auch hier essen wir noch mal sehr lecker vom Buffet, bevor wir aufbrechen und uns vor dem Abflug noch drei der Gärten des Changi Airport ansehen (enchanted, orchid und butterfly garden).

20.9. Wir schlafen alle drei sehr viel während des Fluges, auch wenn Q. nachts um 3:00 eine halbe Stunde Terror macht, bevor er erneut einschläft. Aber über 30 min Plärren bei in Summe ca. 45h Fliegen während der gesamten Reise werden wir uns nun wirklich nicht beschweren. Q. verschläft auch den morgendlichen Flug von FFM nach NBG, wo uns Silvia um 8:00 abholt und nach Hause bringt. Sie hat Brötchen, Wurst und Käse dabei und es gibt erst mal ein ordentliches Frühstück. Wir sind wieder zu Hause.

Fazit: Vier wunderschöne Reisewochen liegen hinter uns dreien. Wir haben viel gesehen und erlebt, das Wetter hin und wieder verflucht, nette Menschen kennengelernt, einen alten Freund wieder getroffen, und vor allem die gemeinsame Zeit mit unserem voll reisetauglichen Sohn in vollen Zügen genossen.

Hongkong hat uns sehr gut gefallen und wir haben uns ein wenig an Singapur erinnert gefühlt.

Macau war nett, mal gesehen zu haben. Hier werden uns vor allem die Hitze und die Selfie-Paparazzis in Erinnerung bleiben.

Neuseeland hatte zunächst einen schweren Stand bei uns, da wir als Aussie-Fans natürlich stets den Vergleich mit Australien gesucht haben. Das funktioniert aber nicht und wäre vor allem NZ gegenüber unfähr. Diese beiden Länder haben zwar die ein oder andere Gemeinsamkeit, sind in Bezug auf Landschaft, Flora und Fauna aber grundverschieden. Sie haben beide ihre Reize und wir bereuen in keinster Weise die Entscheidung für unser Reiseziel.

Mal sehen, wohin es uns als nächstes treibt. Afrika würde uns schon sehr reizen, für nächstes Jahr sympathisieren wir allerdings gerade mit Schottland. Auch eine Tauchreise wäre mal schön. Wir werden sehen. Zu Hause versauern werden wir auf jeden Fall nicht.



Unterstützt Annette!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sun, June 29, 2014 22:37:08

Hallo, liebe Leser meines Blogs!

Mit einigen von euch habe ich ja regelmäßig persönlichen Kontakt oder Facebook sorgt für entsprechendes Info-Update.
Darum möchte ich hiermit vor allem diejenigen von euch ansprechen, die noch nicht auf anderem Wege mitbekommen haben, dass meine liebe Annette einen Shop bei DaWanda eröffnet hat, wo man Handgemachtes für Mama, Papa und Baby findet.

So, jetzt wisst ihr es alle!

Nu' mal Spaß beiseite: Es wäre unglaublich toll, wenn ihr alle mal auf der Facebook-Seite zu Annettes Shop vorbeischaut und auf "Gefällt mir" klickt und vielleicht sogar einen ihrer Beiträge teilt.

Das gesamt Angebot findet ihr in Annettes DaWanda-Shop.

Vielen Dank auch im Namen von Annette und unserem Schnullerkettenmodel Quentin!

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Elternzeit Monat 1 - Eintrag 3Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, June 25, 2014 23:34:07

Der Vollständigkeit halber hier auch noch ein paar Worte zu den letzten 10 Tagen meines ersten Elternzeitmonats, auch wenn die schon wieder vier Wochen zurückliegen. Das nennt man zeitnahes Bloggen...

Mit der Oma als Babysitter konnten Annette und ich dann auch endlich mal tauchen gehen. Für mich ging es dabei sogar zu einem Wrack bis auf 36 m Tiefe.
Und natürlich waren auch diese Tage wieder geprägt von "Hausarbeiten" (z.B. Dachreinigung) und Restauranttesten (Konoba Batelina!!!).

Dann ging es für mich für eine Woche zum Segeln durch die Kornateninseln mit den Siemens-Kollegen aus Russland, Tschechien und Österreich. War 'ne super Sache, die ich unbedingt mal mit Frau und Kind wiederholen möchte.

Naja, dann sind da am vorletzten Tag noch die andere Oma und der Pfeiferdeckel-Opa gekommen und dann waren die fünf Wochen auch schon um.

Fazit: Liebe Papas, Elternzeit unbedingt nehmen!!! War 'ne tolle Zeit und ich freue mich schon riesig auf den zweiten Monat. Dann geht es im August/ September mit Mr. Q nach Hongkong und Neuseeland.






Elternzeit Monat 1 - Eintrag 2Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Mon, May 19, 2014 18:07:47

Drei Wochen auf dem Balkan liegen nun schon hinter uns. Von "auf der faulen Haut liegen" kann allerdings keine Rede sein: Renovierungsarbeiten ("Ich kann jetzt Rauputz!"), unzählige Behördengänge, ein 5-Tages-Trip zu Freunden nach Zadar im südlichen Kroatien sowie nach Visoko und Kakanj bei Sarajevo ("Dann gibt es eben Lamm!") - wir sind 2 Tage vor der großen Flut aus Bosnien abgereist -, neues Schlafzimmer eingerichtet, aufwändige Werbefotos vom Haus gemacht, aufgeräumt usw.
Enspannung bieten uns neben Plants vs. Zombies 2 die gemütlichen Runden mit Nachbarn und Freunden Armend Tanushaj(https://www.facebook.com/#!/restaurant.fontanamedulin?fref=ts) und Natascha Braikovic (http://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g608707-d4440571-Reviews-Salt_pepper-Medulin_Istria.html) und das gute Essen hier.
Und natürlich macht uns unser Sonnenschein Mr. Q jeden Tag viel Freude. Er wächst, gedeiht und lernt täglich neue Dinge.
Morgen kommt dann die Hallo-Hallo-Oma, sodass wir einen Babysitter haben, um auch mal Tauchen gehen zu können.



Elternzeit Monat 1 - Eintrag 1Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, April 30, 2014 12:57:49

Seit Sonntag Abend sind wir hier in Medulin (www.jochenkoch.de) und genießen bis zum 1. Juni meinen ersten Elternzeitmonat. Quentin fühlt sich pudelwohl, schläft wie immer durch und macht uns viel Freude.
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Gerade eben hat er seinen ersten Brei gegessen - ohne Gezeter und gierig ohne Ende. Ganz die Mutter eben... smiley
Wir sind stolz auf unseren kleinen Allesfresser!

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Zeit...Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, April 02, 2014 21:18:12

...hatte ich in den vergangenen Monaten wirklich nicht viel - zumindest keine Freizeit.
Daher gab's auch keine Blogeinträge. Eine Sache möchte ich hier aber unbedingt festhalten: Vom 7. bis 9. März war Gautier bei uns - der verlorene Sohn ist heimgekehrt. smiley

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Und hier der Grund für meine knappe Freizeit: Das Automotive-Messemodell am Siemens Stand der Hannover Messe 2014, für das ich die Gesamtprojektleitung innehabe. Der Film zeigt ein Rendering der Anlage. Ab kommendem Montag können die Besucher sich das gute Stück live und in Action ansehen.



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Quentin Koch - 100 Tage in Amt und WürdenWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sun, February 09, 2014 09:32:03

14 Wochen klingen noch relativ wenig, 100 Tage sind aber doch eine stolze Zahl, die ja u.a. in Managementfunktionen oft als Stichtag für die erste Zwischenbilanz dienen. Mama und Papa managen den kleinen Quentin scheinbar recht gut, da er prächtig wächst und gedeiht.
Gerade in den vergangenen zwei Wochen hat sich Einiges getan, weshalb es mal wieder Zeit wurde für einen Blogeintrag.

1. Mister Q's erster Winterurlaub
Eine Woche Obertauern in der letzten Januarwoche im Hotel Alpina gaben ihm Gelegenheit, sich schon mal an den Schnee zu gewöhnen. Dazu gehört natürlich die richtige Ausrüstung:

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2. Schlaf, Kindlein, schlaf!
Ab der ersten Nacht in Obertauern (25. auf 26.1.) schläft Quentin quasi durch. Allerdings wird er immer in den Morgenstunden so ab 5 oder 6 Uhr etwas unruhig. Und so haben wir es dieses Wochenende mal ausprobiert, ob er nicht vielleicht besser schläft, wenn er in seinem eigenen Bettchen in seinem eigenen Zimmer schläft. Ergebnis: funktioniert perfekt - und zwar komplett ohne Schnuller!
Hier der glückliche Quentin nach seiner ersten Nacht im Bett für große Jungs:

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3. Hilfe, ich wachse!
Quentins Wachstum hat ein erstes Opfer: Der Stubenwagen - übrigens Annettes Kinderwagen von 1982 - ist zu klein und hat ausgedient. So konnte Quentin gestern in seinen neuen Lauf- bzw. vorerst noch Liegestall einziehen, den er von Tante Ramona und Onkel Moritz bekommen hat:

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Auf die nächsten 100, 1000, 10000 usw. Tage!

Quentin ist jetzt 9 1/2 Wochen altWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Mon, January 06, 2014 14:37:47

Quentin hat sich prächtig entwickelt. Sein Geburtsgewicht betrug 2870g bei 50cm Körperlänge. Mittlerweile sind wir bei ca. 5700g und rund 60cm!!! smiley

Diesen Freitag wird Quentin schon 10 Wochen alt und es wird Zeit, sich bei allen Schenkern zu Geburt und Weihnachten zu bedanken. Daher hier ein Foto von Mr. Q mit einigen seiner Geschenke. Der ein oder andere findet sein Präsent hier bestimmt wieder.

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Mit frischgebadeten Grüßen

Euer Mr. Q

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P.S. In den zwei Wochen über den Jahreswechsel hatten wir eine tolle gemeinsame Zeit. Jetzt muss Papa wieder zur Arbeit, aber wir freuen uns schon auf eine Woche Skifahren Ende Januar und natürlich die zwei Elternzeitmonate von Papa im Mai und einem noch zu bestimmenden zweiten Monat. smiley

Quentins Papa ist online!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, November 27, 2013 22:12:13

Auch zur SPS IPC Drives 2013 hatte ich wieder die Ehre, den Siemens Messestand per Videostandrundgang vorzustellen. Dank Alex, Martin, Markus, Werner und Jessy von Comtec hat es auch dieses Mal wieder viel Spaß gemacht - im fünften Jahr meiner Siemens-Moderatorenkarriere. smiley
Enjoy!


English version: http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=v7YNxuj-QQc

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Quentin ist online!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Mon, November 04, 2013 22:51:30

Um später mal ein würdiger Nachfolger für seinen kameraerprobten Vater zu werden, hat sich Quentin im Alter von 40 Stunden zu seinem ersten professionellen Photo Shooting begeben. smiley
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Die wichtigsten Daten zur Geburt gibt's unter Babygalerie Klinikum Nürnberg Süd.

Quentin ist da!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Fri, November 01, 2013 16:13:16

1+1=3 q.e.d.
Und der Beweis kam rund 4 Wochen zu früh am 01.11.2013 um 00:46 im Südklinikum Nürnberg, heißt Quentin, wiegt 2870g und ist 50cm groß.

Mama und Bub sind wohl auf und werden rund um die Uhr durch Papa betreut - Rooming-In für Daddies sozusagen. smiley


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P.S. Nein, er wird (noch) nicht von Hipp gesponsert.

GoBirthday, GoPro!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Mon, September 16, 2013 19:21:01

Jetzt bin ich einer der bestausgerüsteten Action Cam Operator von der ganzen Welt:

Floaty Backdoor, Chest Mount Harness, Flat + Curved Adhesive Mounts, Suction Cup, Bag Pack, Akku, POV Case.

Danke, Annette, Ramona & Moritz!

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Ein denkwürdiger TagWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sat, September 07, 2013 21:21:23

Heute haben wir die Inselesse und die Küche verkauft. Damit kann das Kapitel "Schnieglinger Straße" endgültig abgeschlossen werden. smiley

P.S. Außerdem war ich mit dem Touran bei Mr. Wash, mit Annette auf dem Baby Basar in Burgfarrnbach, wir haben mit dem Maler die Renovierung von Quentins Zimmer durchgesprochen und waren außerdem auf dem Büchenbacher Weiherfest.

Reisebericht Nordosteuropa Teil 2Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, July 31, 2013 21:31:11

Eine Woche Relaxen in Näset am Rosjön See in einem Ferienhaus. Ruhe und Entspannung (und das Fehlen einer Internetverbindung) können so schön sein. Ein Tagebuch der heilsamen Langeweile:

Sa. 20.7.

Ankunft gegen 16:00 - Lars zeigt uns das Nötigste - wir fahren eine Runde mit dem Ruderboot raus - lesen noch ein bisschen "am Strand" - ich genieße ein litauisches Bier - es gibt Spaghetti mit Lachs und Dill zum Abendessen (und lettische Gurken mit Dill)

So. 21.7.

Wir schlafen lange und lesen noch im Bett - gegen 12:00 fahren wir los, um Eksjö zu erkunden und Würmer zu kaufen - Würmer gibt's erst morgen wieder im Angelladen - wir probieren es mit Mais und Speck für die Köderfische und mit Blinkern für den Hecht - ohne jeglichen Fang fahren wir zurück - dafür bin ich beim Schnorcheln mit der GoPro um so erfolgreicher: Muscheln, Krebse, Barsche - Annette macht frittierte Kartoffelecken à la Dedy (unser Koch auf Bali), dazu Hering in Senf-Dill-Soße (und lettische Gurken mit Dill) - noch ein paar Aufnahmen vom See in der Dämmerung (auch um Mitternacht ist es noch nicht völlig dunkel!)

Mo. 22.7.

Sehr lange ausschlafen - Frühstück kurz vor 12:00 beendet - Neddi schläft gleich noch mal für zwei Stunden ein - endlich Würmer kaufen in Eksjö (und nach zwei Tagen doch mal wieder Verbindung mit dem Internet, vor einem Hotel stehend auf der Straße) - Angeln auf Köderfische vom Land aus und vom Boot (3 Treffer, einer nach 5 min tot), alle taufe ich Uwe (Barsch-el) - nach dem Grillen (Köttbullar, Spare Ribs, Mais) wieder mit dem Boot raus, um zu Blinkern und einen der Uwes am Rücken aufgespießt als Hechtköder zu verwenden - ich finde das fürchterliche Tierquälerei und beide Uwes werden nach einiger Zeit wieder freigelassen - in Zukunft fangen wir Fische nur noch direkt mit Ködern wie Brot, Mais und notfalls Würmern oder halt mit Blinkern

Di. 23.7.

Auf zur Elchsafari in den Älgpark nach Tuna - wir nehmen tolle Fotos, viele Elchknutsche und einen Latz für Quentin mit nach Hause - am Rückweg Stopp beim Katthult Hof; schöne Erinnerung an die Michel-Serie - in Hult dann noch kurzer Halt bei Smålands Delikatesser (bald starten wir unser neues Online-Album „Eat & Travel“) – haben dann noch die überlebenden Würmer wieder freigelassen

Mi. 24.7.

Tagesaufgabe: Nichtstun - d.h. frühstücken, lesen, schwimmen, grillen, angeln (nur mit Blinker und natürlich erfolglos), auf den See starren - und nicht zu vergessen: Zeit miteinander verbringen und reden - ein sehr schöner Tag

Do. 25.7.

Ewig lange schlafen, frühstücken, lesen – allmählich werden wir träge und faul – sehr schön! - noch mal nach Eksjö zum Einkaufen, letzte Souvenirs besorgen, über Internet (stehend auf der Straße) schon mal ein Hotel für Kopenhagen gebucht - nach über 25 Grad gestern und heute gab es gegen Abend ein Gewitter, nachdem es angeblich den ganzen Juli noch nicht geregnet hatte

Fr. 26.7.

Na was wohl: lange schlafen usw. - leider aber auch erste Reinigungs-/ Einpackarbeiten, da es morgen weiter und allmählich Richtung Heimat geht - abends Bauchbeobachtung auf dem Sofa: Quentin a.k.a. Mr. Q traktiert Annette nun mit schöner Regelmäßigkeit von innen, was man von außen nicht nur spüren, sondern sogar sehen kann!

Sa. 27.7.

Abfahrt: Auf dem Weg zu Mamas Jugendfreundin Ann-Marie in Bjärnum noch ein kleiner Umweg über das Glasriket Outlet in Kosta (viel zu teuer, deshalb doch kein Glas gekauft), abends weiter nach Kopenhagen – toller Ausblick vom 14 Stock des Hotels

So. 28.7.

Sightseeing Kopenhagen – Zwischenstopp in Büdelsdorf bei Rendsburg am Nord-Ostsee-Kanal bei der Nichte des im 2. Weltkrieg abgeschossenen Piloten, mit dem meine Oma mal verlobt war (crazy world!) – Nachtquartier bei meinem lieben Freund Frank und seiner Doreen in Hamburg

Mo. 29.7.

Ab nach Hause! Schön war’s!


Reisebericht Nordosteuropa Teil 1Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Fri, July 19, 2013 00:25:35

Nach fünf Tagen und 2500 km sind wir am Dienstag Abend im lettischen Riga angekommen. Zuvor hatten wir uns in Polen die Altstadt von Poznan und den Nationalpark Bialowieza nahe der weißrussischen Grenze angesehen. Außerdem waren wir in der litauischen Hauptstadt Vilnius, der Küstenstadt Klaipeda und auf der Kurischen Nehrung gewesen (von da aus wären es nur noch 85 km ins russische Kaliningrad gewesen). Wir haben dabei nicht nur viele Kilometer Straße gesehen, sondern auch viele freundliche Menschen, wunderschöne Natur und faszinierende Tiere (u.a. Störche, Fuchs, Elch). Besonders in Polen haben wir uns bei diesem zweiten Besuch im Nachbarland wieder sehr wohl gefühlt. Am Mittwoch ging es dann nach einer Besichtigung der Altstadt von Riga mit der Fähre weiter nach Stockholm. 18 Stunden später hatten wir auch schon schwedischen Boden unter den Füßen/ Rädern, den wir am Donnerstag Nachmittag weiter erkundeten. Annette hält sich mit Babybauch ganz tapfer, aber die Füße machen allmählich schlapp. Daher ist es ganz gut, dass wir nur noch am Freitag zu Fuß die Stockholmer Altstadt Gamla Stan durchwandern. Am Samstag geht es dann nämlich auf gen Südschweden, wo "unser" Ferienhaus auf uns wartet und mit ihm etwas ruhigere Tage – nicht nur für Annettes Füße. Kleines Kuriosum: In Stockholm habe ich eine ehemalige Siemens-Kollegin getroffen, die derzeit andernorts in Schweden studiert und auch nur zufällig in Stockholm war – die Welt wird halt immer kleiner...

Und überall war unser Quentin schon mit dabei, wie dieses Bild von den Dünen auf der Kurischen nehrung zeigt. smiley

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Neue Liebe rostet nichtWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Thu, June 20, 2013 23:49:23

Meine neue Liebe rostet nicht: Die GoPro HERO3 ist nämlich bis zu 60m wasserdicht und ist überhaupt sehr robust. Ich liebe mein neues Spielzeug!
Jetzt muss ich mir nur noch ein paar Extremsportarten zum Hobby machen und dann kann ich auch so tolle Videos drehen:
Naja, für's Erste tut's das Stadionbad auch:
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3. HZTWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Tue, June 04, 2013 07:56:07

Liebste Annette, alles Gute zu unserem dritten Hochzeitstag! Hab Dich ganz doll lieb und freue mich jeden Tag über Deinen immer größer werdenden Babybauch. @RoW (rest of world): heute nix Spektakuläres, aber auch schön – gemeinsam ins Kino in "The Great Gatsby".

Ausgleichsfeuchtigkeit von innenWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sun, June 02, 2013 19:38:01

Trotz fieser Feuchte von oben sind Annette und ich heute noch mal aufs Bierfest:

Nr. 4 - Brauhaus Kreuzberg: Cherry Dream
Blog imageNr. 5 - Brauerei Wiethaler: Hopticum Pale Ale
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Prost, Bierfest!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sun, June 02, 2013 10:25:18

Das Wetter hat mir dieses Jahr den Berg genommen - es wird mir nicht das Bierfest nehmen. smiley

Nr. 1 - Brauerei Gänstaller: Baltic Porter (9,6 %)
Blog imageNr. 2 - Brauhaus Kreuzberg: Whiskey Bock (9,3 %)
Blog imageNr. 3 - Brauerei Prechtel: Brunnenlump (Rotbier)
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Olé!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sun, June 02, 2013 10:13:28

Auch wenn das Wetter in Bilbao, Pamplona und Barcelona nicht wirklich besser war als hierzulande, so war meine Dienstreise nach Spanien diese Woche doch eine willkommene Abwechslung, die mich um einige Erfahrungen reicher gemacht hat. Hier ein paar Auszüge:

1. Baskisch als offizielle Sprache in Bilbao
2. Leckeres Chuleton in Pamplona in der Sideria Kalean Gora
3. Katalanisch als offizielle Sprache in Barcelona

Spanien, ich komme wieder!

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Upgrade complete!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Tue, May 07, 2013 11:47:14

Naja, mehr oder weniger und zumindest für dieses Mal. Denn an so einem Haus findet man immer irgendetwas, das man reparieren, renovieren, ausbessern, verbessern oder erneuern kann.

Das "Kinderzimmer" ist fast komplett neu:

Das Schlafzimmer ist mit Moskitonetz und neuen Nachtischlampen ausgestattet:

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Und der Garten ist aufgeräumt und ordentlich gepflegt:

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An dieser Stelle nochmals vielen Dank an das gesamte Team:

- Hecken-Herta mit dem grünen Daumen
- Malermeister Norbert
- Silicon-Neddi

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Ich selbst habe mir nach der vielen Arbeit einen Tauchgang genehmigt - inkl. Tunneltauchen bei 15°C Wassertemperatur. Dabei habe ich einen großen Hobotnica gesehen, das ist ein Tintenfisch. Hier noch ein Bild von meiner Rückkehr (grüne Jacke):

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Woche der ArbeitWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, May 01, 2013 22:43:09

Der heutige Tag der Arbeit ist der richtige Tag, um über die Arbeiten der vergangenen Tage hier in Medulin zu berichten.

Zu viert haben wir in den letzten Tagen

- Wände und Decken gestrichen
- ein neues Sofa gekauft
- Mobiles Internet im Häuschen eingerichtet
- alte Möbel demontiert
- Spiegel, Magnettafel und Garederobe aufgehängt
- vom Gärtner den Garten bepflanzen lassen
- Fließen auf der Terrasse neu verklebt
- Fensterläden abgeschliffen
- geputzt
- geschraubt
- repariert
- u.v.m.

Bei strahlendem Sonnenschein um die 25°C mit Bierchen und Schnäppschen, bei nachmittäglichem Grillerchen oder abendlichem Spanferkelfuttern fällt dies alles aber gar nicht so schwer. smiley

So busy...Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sun, April 21, 2013 13:07:19

Es ist ein Jammer, aber durch meine ständige Reisetätigkeit und die viele Arbeit mit den Freunden von Volkswagen, lassen meine Freizeit aktuell bedenklich schrumpfen. So komme ich nicht mal mehr zu meinen Ego-Blogs! smiley
Heute ist es schon wieder zwei Wochen her, dass ich in Hannover wieder meine Guided Tour gedreht habe:

Vielleicht komme ich ja in Kroatien wieder mal häufiger zum bloggen...

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Picture UpdateWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Mon, February 25, 2013 23:49:06

Habe mir endlich mal die Zeit genommen, meinen Blog-Einträgen seit November 2012 die entsprechenden Fotos hinzuzufügen. Viel Spaß beim kucken!

Von einem, der sonst nie krank ist...Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Tue, January 29, 2013 15:26:14

Also ich glaube, seit Kindertagen war ich nicht mehr so elendig krank. Das Fieber und das Gehuste verfolgen mich nun schon seit ungefähr 5 Tagen. Ich kann mich nicht errinnern, wann ich jemals so viele Medikamente in mich reingeschmissen habe. Und da ich es nicht mal am Schreibtischstuhl vor dem Computer länger aushalte, geht mir das Ganze allmählich echt auf den Zeiger. smiley
Ich beobachte den ganzen Tag die Tiere des Waldes vom Sofa aus: Buschi, das Eichhörnchen hat heute einen Spielkameraden gefunden. Klopfi, der Buntspecht hat einen gefährlichen Flugangriff auf eine der Kohlmeisen gestartet, die an Annettes Knödeln gepickt haben (sorry, aber den Wortwitz musste ich einfach einbauen). Und dann ist auch noch ein schöner Eichelhäher vorbeigekommen.
Aus Verzweiflung habe ich sogar schon mal den Fernseher eingeschaltet! Ja, ich!!! Ich denke, Benjamin Blümchen, J.A.G. - Im Nahmen der Ehre, Servus TV und Niger vs. Ghana zeugen vom Grad meiner Verzweiflung.
Seit heute Nacht beginnt sich nun endlich mein Husten ein wenig zu lösen. Aber den Rest der Woche werde ich wohl noch krank sein, zumal sich das Fieber nicht verabschieden mag. Müssen die Siemens AG und der Volkswagen Konzern wohl mal ein paar Tage auf mich verzichten.
Eine ganze Woche! So lange im Krankenstand war ich zuletzt nach meiner Kreuzband-OP 2006!

Jetzt aber zum Wichtigsten - der allerbesten, liebsten und teuersten Ehefrau, die ich mir vorstellen kann. Hier das Repertoire meiner mich am Leben haltenden, zauberhaften Super-Krankenschwester:
- Brust mit Wick einreiben
- Erkältungsbad einlassen
- Fiebersenkende Brustumschläge mit Retterspitz (hat funktioniert)
- Schleimlösende Brustumschläge mit Quark (hat nicht wirklich funktioniert)
- Bereitstellung einer umfangreichen Hausapotheke
- Kalte Waschlappen für die Stirn
- Zweifelhafte Heiltränke aus Zwiebeln (!!!), Honig und Zucker
- Tees aus frischen Säften, Ingwer u.v.m.
- Selbstzubereitete, echte Hühnerbrühe
- Viel Liebe und Zuneigung

Danke, mein Schatz! Du bist die Beste! smiley

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LebenszeichenWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Fri, January 25, 2013 11:30:39

Meine Mutter hat sich beschwert, dass ich schon seit Wochen nicht mehr in mein Blog geschrieben habe. Also schreibe ich mal wieder was. Die zwei Arbeitswochen im Januar waren sehr arbeitsam (KW 1 Urlaub und KW 4 auch). Die Volkswagen Gruppe hält mich auf Trab. Daher war der Skiurlaub diese Woche hier in Fügen im Hotel Alpina eine angenehme Abwechslung. Zusammen mit Balfens, Vincies und seit gestern auch mit Naddel und Melle genießen wir das Essen, die Sauna (ich zumindest) und die Schönheitsbehandlungen (die, die's nötig haben). Das Wetter ist etwas wechselhaft: Montag Hochfügen/ Hochzillertal bei manchmal nur 2m Sicht, Dienstag Fügen bei etwas besserer Sicht, Mittwoch Fügen bei gutem Wetter, Donnerstag Hochfügen/ Hochzillertal bei strahlendem Sonnenschein, Freitag wahrscheinlich stark bewölkt und es schneit in Hochfügen/ Hochzillertal – genau weiß ich das nicht, weil Annette und ich im Hotel geblieben sind. Fühlen uns beide nicht allzu gut und ich bin zufrieden, dass ich vier Tage lang gut gefahren bin und keine Gebrechen zu beklagen habe. Morgen geht's wieder nach Hause – hoffentlich mit wenig Stau und wieder bei guter Gesundheit.

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Schöne Bescherung!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, January 02, 2013 18:44:10

Da wir vor Weihnachten einfach keine Zeit hatten, um uns im großen Stil um Geschenke für uns selbst zu kümmern, haben wir Weihnachten 2012 auf heute verlegt. Annettes Fatboy-Sitzsack ist heute geliefert worden und meinen Tauchcomputer Scubapro Meridian haben wir heute im TSA Shop in Fürth gekauft. Da unser Schnurlostelefon zudem seinen Geist aufgegeben hat (ja, ihr müsst euch von Henry The Dwarf verabschieden), haben wir jetzt auch noch ein neues Gigaset C610A - dank Siemens B-Lager zum Schnäppchenpreis. *freu*


Wie ich als Atheist die Weihnachtsfeiertage nutzeWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Thu, December 27, 2012 18:06:26

Freitag, 21.12. – Alumni-Vorstandsbesprechung Samstag, 22.12. – Friseur, Herd verkaufen, Freunde treffen in Bamberg Sonntag, 23.12. – Besuch von Dirk, Essen gehen mit Fellers Montag, 24.12. – Für den Urlaub packen, an Heiligabend mitspielen Dienstag, 25.12. – Ab in den Urlaub Mittwoch, 26.12. – Rumhängen, im Supermarkt einkaufen, am Hafen spazieren gehen; Weihnachten ist jetzt schon gaaanz weit weg... Donnerstag, 27.12. – Spazieren gehen am Meer, planen, wie es mit unserem Häuschen hier weitergeht Auch die nächsten Tage werden wir hier chillen und ein gaaanz langweiliges Silvester verbringen. Aber ich freu mich schon tierisch auf das Käsefondue – und noch ein paar ruhige Tage mit meiner lieben Frau. P.S. Auch außerhalb der Badesaison ist es hier in Kroatien schön. Falls ihr Interesse an ein paar Erholungstagen in unserem Häuschen habt, einfach melden!

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Siemens Guided Tour 5Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, November 28, 2012 23:08:03

Die fünfte Messe in Folge hatte ich wieder mal die Ehre, den Siemens Messestand vorzustellen - dieses Mal in Split-Screen-Technik:

Deutsches Original

Englisches Voice-Over


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Tag der up!holungWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sun, November 25, 2012 07:49:02

Nach der gestrigen Besichtigung der Autostadt, ein bisschen Planschen im Infinity Pool des Ritz-Carlton und einer angenehmen (5-Sterne-)Nacht können wir heute endlich unser neues automobiles Kleinjuwel up!holen. *freu* Annette freut sich vorher aber natürlich noch auf das Frühstück und den Besuch des Automuseums. ;-)

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Jetlag oder alt?Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Fri, November 23, 2012 07:20:33

Jetzt sind wir schon seit 5 Tagen wieder zurück aus Indonesien. Und trotzdem hat sich noch kein korrekter Schlafrhythmus eingestellt. Gestern bin ich um 23:00 ins Bett, heute um 5:45 aufgewacht. smiley

Die Frage lautet nun: Jetlag oder Ü30?

Nix Manta, Manta!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, November 14, 2012 15:25:02

Waren heute wie geplant vor der Insel Nusa Penida tauchen. Ziel des zweiten Tauchgangs war der sog. Manta Point. Wegen geringer Sichtweite von nur ca. 5 m war's aber leider nix mit Manta Manta. Haben trotzdem viel gesehen. Manches sogar zweimal, z.B. mein Essen. Habe dank des schweren Seegangs vor und nach dem zweiten Tauchgang mein Bröckalaslachen aufgesetzt. 😒 Waren für uns heute immerhin zwei lehrreiche "Educational Dives": 1x Strömungstauchen, 1x Wellentauchen.



Surf 'n' TurfWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Mon, November 12, 2012 16:01:01

Den 'Turf' gab's gestern Abend beim Reunion-Essen mit Kiky und Adria im Restaurant Sarong, nachdem wir von unserem zweitägigen Tempel-Affen-Vulkan-Ausflug zurückgekehrt waren. 'Surf' gab's heute Mittag. Da bin ich nämlich in die Reihen der Surfer aufgenommen worden. Ist gar nicht so schwer, wenn man wie ich früher oft Baywatch gekuckt hat... Anschließend waren wir dann mit Kiky, Adria und ihrem Cousin David in der Beachwalk Mall in Kuta. Morgen gehen wir zum Rafting und am Mittwoch noch mal zum Tauchen. Do. und Fr. werden wir dann wohl einfach noch mal zwei Tage mit Wine 'n' Dine in der Villa NaNi relaxen – naja, und vielleicht noch ein bisschen surfen... 😊



Deep Sea, Baby!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Fri, November 09, 2012 16:12:05

Gestern waren wir in Tulamben zum Wracktauchen. Über 2,5h einfache Fahrt sind zwar ein ganz schöner Aufwand. Aber die balinesische Landschaft unterwegs und zwei 50-minütige Wracktauchgänge zur USST Liberty waren mehr als nur eine Entschädigung. Das Schiff wurde im 2. Weltkrieg von einem japanischen U-Boot torpediert, konnte dann aber zumindest noch am Strand auflaufen, um seine Ladung zu löschen. Dort lag es dann, bis es 1963 beim Ausbruch des nahegelegenen Vulkans Agung ins Meer befördert wurde. War somit ein sog. Strandtauchgang vom Ufer aus. Abends gab es dann superleckeres Essen in der Villa NaNi. Dedy, der Koch, hat gezaubert. Wir haben jeder (Freimut, Ulrike Gundel, Annette und ich) einen eigenen Mini-Holzkohlengrill auf dem Tisch gehabt, um Garnelen-, Fisch- und Fleischspieße zu grillen. Heute dann wieder Pool und Massagen von Made (Betonung auf der zweiten Silbe 😉). Nachmittags Shopping im nahegelegenen Handicraft Shop – balinesisches Handwerk ist wirklich hübsch und wird sich gut in unserem neuen Wohnzimmer machen. Und dann waren wir endlich mal am Strand inkl. tollem Sonnenuntergang. Hab schon einen Surflehrer ausfindig gemacht. Mal sehen, ob ich das nächste Woche hinkriege... Morgen/ übermorgen sind wir jetzt erst mal mit eigenem Fahrer unterwegs auf Bali, um ein paar Sehenswürdigkeiten und einen der Vulkane aufzusuchen. Beim Mount Batur werden wir auf Sonntag übernachten und ab morgens um 4 Uhr den Aufstieg mit einem Guide beginnen. Sollten wir das überleben (ich probier's in FiveFingers) warten dann nach unserer Rückkehr schon Kiky und Adria in Seminyak auf uns. Sie kommen extra aus der Hauptstadt Jakarta. Nach drei Jahren wird das sicherlich ein schönes Wiedersehen – dieses Mal in Ihrem Heimatland. Für Mittwoch steht dann noch Tauchen am Manta Point an. Danke an Elitza für die Empfehlung! Mal sehen, ob wir da ein paar Riesenunterwassersegler zu sehen bekommen. Details und Fotos folgen. Das ein oder andere stelle ich bei Facebook schon mal direkt ein. Dummerweise kann ich mit dem iPad nämlich keine Fotos diesem Blog hinzufügen.



Jungle to JungleWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, November 07, 2012 06:52:14

Die Wanderungen durch Bukit Timah und den Zoo waren anstrengend und nass, aber schön. Am Montag haben wir dann – wieder mal – Schlaf nachgeholt, am Pool rumgegammelt und uns durch Singapur gefuttert. Abends dann treffen mit "meiner" Ex-Werkstudentin Mona, die in Singapur gerade ein Praktikum bei Siemens macht. Gestern gab's dann einen beinahe "Free Lunch". Das Einzige, was wir für ein paar Stunden in einem luxuriösen Zimmer des Crowne Plaza am Changi Airport inkl. Frühstück und Mittagessen sowie für zusätzliche 400 S$ aufgeben mussten, waren 7h Zeit. Da Fluggäste hängen geblieben waren, brauchte Singapore Airlines dringend ein paar Plätze in unserem Flieger. Schön, wenn man eine gute Tat auch noch so gut bezahlt bekommt. 😃 Somit sind wir eben ein paar Stunden später in Freimuts Paradies, der www.villa-nani.com, angekommen – inkl. persönlicher Abholung vom Flughafen mit kaltem Bier. Gleich kommt die Massage-Lady und für die nächsten Tage stehen Tauchen, Vulkan-Besteigung u.v.m. auf dem Programm. Ich werde berichten...


It's raining, man!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sun, November 04, 2012 03:30:25

Aber nur gestern und wir konnten ja trotzdem was unternehmen – nachdem wir noch mehr Schlaf nachgeholt hatten. Waren auf Sentosa Island am Southernmost Point of Mainland Asia und auf einem Regenwaldwanderweg. Auch heute wird in tropischer Hitze und Feuchtigkeit gewandert. Es stehen das Naturreservat Bukit Timah, der Zoo und der Nachtzoo auf dem Programm. Und meine FiveFingers dürfen zum ersten Mal auf einem anderen Kontinent laufen. Hoffe, es regnet nachmittags nicht zu stark. Naja, bleibt ja trotzdem warm... 😓


Singapore - visit no. 2Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Fri, November 02, 2012 17:17:28

Feels like coming home! Auch mal schön, wenn man sich an einem Reiseziel schon auskennt und nicht zwingend jedes Sightseeing-must-see mitmachen muss. So bleibt Zeit für Neues. Nachdem wir von 9 bis 14 Uhr erst mal ein bisschen Schlaf nachgeholt hatten, sind wir heute in die Gardens by the Bay und auf das Dach des Marina Bay Sands Hotel. Beim Zufallsshopping habe ich was Schönes von Banana Republic ergattert, die es in Europa meines Wissens leider nicht gibt. Ansonsten bleibt nur zu sagen: Essen gut, alles gut!


Hilfe, ich wurde entführt!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Thu, October 11, 2012 10:04:28

Polen ist ja nun wirklich ein Land, das sich in vielerlei Hinsicht sehr gut entwickelt. Eine Ausnahme scheint mir hier die Kultur der Taxifahrer und des Taxifahrtorganisierens zu sein. Gestern früh sind wir zu viert ins erstbeste Taxi vor dem Hotel gestiegen, hatten zuvor aber schon eines telefonisch bestellt, da kurzzeitig vor dem Hotel keines frei war. Da unser Taxi aber von der gleichen Taxigesellschaft war wie das bestellte, sollte das ja kein Problem sein. Ich habe den Ungehorsam des Taxiwechsels sogar noch vor dem Einsteigen an der Rezeption angezeigt. Kurz nach dem Losfahren hat unser Taxifahrer dann scheinbar kurz mit der Zentrale telefoniert... die ihn wohl geschimpft hat. Daraufhin ist er nur einmal um den Block gefahren und hat uns dann vor dem Hotel unserem laut Bestellung ordnungsgemäßen Taxi zugeführt. Der Begriff Kidnapping kam mir zu diesem Zeitpunkt (noch) nicht in den Sinn. Da ich nun heute schon sehr früh zum Flughafen abfahren musste (6:15), und nicht wusste, ob es zu dieser Zeit schon Wartetaxis vor dem Hotel gibt, habe ich am Abend zuvor eines bestellt. Natürlich standen heute morgen drei Stück vor dem Hotel. Ich also zur Dame an der Rezeption, welches ich nehmen solle. Antwort: Erstes oder egal. So genau kann ich das jetzt nicht mehr sagen. Ich also rein ins Taxi und los. Schon an der nächsten Straßenecke werden wir von hinten angehupt. Ein anderes Taxi. Wird wohl ein freundlicher Kollege sein, der einen Spaß macht. Er macht keinen Spaß. Zuerst hält er neben uns und spricht mit meinem Fahrer durchs offene Fenster. Mir schwant schon, was da kommt... Aber zunächst dachte ich, die Sache ist geklärt. Ist sie nicht. Das andere Taxi fährt zwar weiter, aber nur, um direkt vor uns zu halten. Der Fahrer steigt aus, öffnet die Beifahrertür und fragt nach hinten zu mir "Room number 220?". Nachdem ich früh morgens scheinbar noch nicht so gut lügen kann, sage ich (kleinlaut) "tak". Das bedeutet ja und gleichzeitig, dass mein Kidnapping damit besiegelt ist. Der bestellte Fahrer öffnet die hintere Tür und deutet mir an, auszusteigen. Dann geht er eigenhändig an den Kofferraum, schnappt sich mein Gepäck, verfrachtet es ins Entführungstaxi und deutet mir an, einzusteigen. Währenddessen streitet er auf Polnisch mit meinem Ex-Taxifahrer. Es fällt mehrfach das Wort "Kurwa" - polnisch für "Hure". Das dürfte allerdings nicht mir gegolten haben, da die Polen dieses Wort in etwa verwenden wie unsere Freunde aus der nordamerikanischen Hochkultur das Wörtchen"Fuck". Ich entschuldige mich noch bei meinem Ex-Taxifahrer. Auf jeden Fall bin ich jetzt entführt - bis zum Flughafen. Dort gebe ich kein Trinkgeld, um meinen Protest gegen diese inakzeptable Taxigastentführungspraktik zu demonstrieren. In diesem Sinne: Goodbye, Poland! Das nächste Mal bin ich vorbereitet...

Falscher VerdachtWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Mon, October 08, 2012 22:26:19

Vor den Russen hatte man mich gewarnt... vor den Polen hätte man mich warnen müssen. Aber von 6 Litern Bier zu fünft, drei polnischen Bisongras-Wodkas und zwei polnischen Sliwowitz lasse ich mich nicht davon abhalten, das Training morgen um 8:30 fortzusetzen. Dienst ist schließlich Dienst!

Expedition zu den PolenWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Thu, October 04, 2012 16:52:06

Oben genanntes Buch von Steffen Möller ist der ideale Begleiter meiner aktuellen Reise.

Gdansk/ Danzig besitzt eine wundervolle Altstadt, an der man sich kaum satt sehen kann. Apropos satt: Auch das Essen ist bei unseren polnischen Nachbarn nicht zu verachten...
Und heute waren wir in Sopot, das 12 km von Danzig entfernt an der baltischen See liegt und Europas längsten Holz-Pier beheimatet.

Morgen geht's weiter nach Warszawa...

Andere Länder, andere SittenWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sun, September 16, 2012 09:25:57

Sergey hatte für Roman, Patrick und mich gestern ein ganz besonderes Erlebnis organisiert (vorab: ohne Frauen!): Der Besuch einer russischen Banja (also Sauna).

Er hatte dazu eine speziell für uns gemietet. Dazu gehörte eine Art Blockhütte, in der wir essen (und trinken) und uns umziehen konnten, wobei das Schlafzimmer ungenutzt blieb (s. erster Kommentar oben in Klammern). Vor dem Hinterausgang war ein Tisch mit Samowar aufgebaut und dann ging es in die eigentliche Banja-Hütte.

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Gegrillt wurde für uns auch. Aus dem Fernseher dudelte ein russischer Musikkanal mit russischen Oldie-Musikvideos. Es gab Bier und - Überraschung - Wodka.

War wirklich ein toller Abend, den man als normaler Tourist so wohl nicht erleben kann.

Allerdings war es schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig, sich von einem stämmigen Russen im knappen Lendenschurz mit Lindenzweigen auspeitschen zu lassen.

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Wie alles hatte aber auch dieses Erlebnis seinen für Moskau typischen hohen Preis. Andere machen mit dem Geld, das wir für den ganzen Abend bezahlt haben einen 8-tägigen All-Inclusive-Urlaub auf den Kanaren - aber die müssen sich dann selber auspeitschen...

ES TUT MIR LEID!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, September 12, 2012 19:11:50

Hiermit entschuldige ich mich vor aller Welt bei meiner lieben Ehefrau dafür, dass ich aus Versehen - trotz anderslautender Absprache - das iPad mit auf meine Russland-Dienstreise genommen habe.

Fettes Sorry aus meiner Junior Suite in Moskau!!! smiley

Böser BikerWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Thu, August 16, 2012 21:21:40

Franks Vorschlag, dabei auch noch 66 km/h zu fahren, konnte ich leider nicht umsetzen. Vielleicht beim nächsten Motorrad...
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Kreuzen sich zwei Zebrastreifen...Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Mon, August 13, 2012 22:21:06

Letzten Sonntag im im Tiergarten Nürnberg:
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Long time no postWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Fri, August 10, 2012 22:28:24

Zu erzählen habe ich ja eigentlich immer viel. Und gerne halte ich das auch für mich und für jeden, den es interessiert, in meinem Blog fest. Aber da es bei uns seit Mitte März drunter und drüber geht und die meisten von euch ja mittlerweile auch wissen, mit welchen Umständen wir zu kämpfen haben und "was da evtl. noch so kommt", will ich mich vorerst lieber bedeckt halten. In der aktuellen Situation möchte ich einfach nicht allzu viel von dem öffentlich preisgeben, was uns umtreibt.

Wir freuen uns aber jederzeit über Anrufe, bei denen man dann auch über die o.g. Dinge quatschen kann. Immerhin kann ich ein paar Stichworte nennen:

- Alfa
- up!
- Russland
- Polen
- Bali

Life is pain, but the show must go on! smiley

Zweiter HochzeitstagWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Tue, June 19, 2012 19:16:25

Wie der erste so war auch unser heutiger zweiter Hochzeitstag wieder toootaaal "langweilig". 😜 Zwei Tauchgänge, in 10 m Tiefe die Pressluftflasche ablegen, nur aus Blubberblasen statt dem Automaten atmen, Bleigürtel unter Wasser ablegen und wieder anlegen (Neddis Lieblingsübung!) und noch ein paar so banale Übungen. Anschließend war unsere Versicherungsvertreterin da und wir haben wieder für ein Jahr die Versicherungen für unser Häuschen bezahlt - in bar und mit Wechselgeld! Vielleicht lernen die Kroaten das mit dem Bankeinzug und den Überweisungen noch, sobald sie in der EU sind... Und jetzt geht's ab zum schicken Abendessen im Restaurant Milan in Pula. Happy Hochzeitstag, meine Lieblingskampftaucherin! P.S. Jasmina, Reska, Almedin, danke für die guten Wünsche!

Travel ReportWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Mon, June 18, 2012 19:52:15

Haben in den letzten acht Tagen viel erlebt: - Auf der Küstenstraße runter nach Zadar (ca. 340 km), wo wir zwei Tage bei Snezena und ihrer Familie verbrachten. Dazu gehören ein Besuch der Meeresorgel an der Promenade von Zadar, ein Ausflug zu den Krka Wasserfällen sowie der Genuss von traditionell unter heißer Asche zubereitetem Essen. Ständige Begleiter waren allerdings vor allem in ländlichen Gegenden immer noch deutlich sichtbare Kriegsschäden, die zwar keine Einschränkungen für Touristen darstellen, aber doch sehr zum Nachdenken anregen. - Weiter ging es gen Süden und dann ins Landesinnere nach Bosnien über Mostar bis nach Sarajewo/ Visoko/ Kakanj, wo wir Minka und Resada und deren Familien besuchten. Bosnien ist ein wunderschönes Bergland, in dem die Spuren von 500 Jahren türkischen Einflusses ein ganz besonderes Flair erzeugen (Musik, Essen, Moscheen). Besonders schön sind die (wieder aufgebauten) Altstädte von Mostar und Sarajewo, wo o.g. Flair besonders deutlich wird. Ungewöhnlich, ein wenig spannend und letzten Endes aber vor allem belustigend sind die bosnischen Pyramiden von Visoko. Hier wurden vor wenigen Jahren die angeblich ältesten Pyramiden der Welt entdeckt. Und irgendetwas ist an den Ausgrabungen sicherlich dran. Leider werden aber Archäologie, Anthropologie, Geologie und Spirituelles zu sehr vermischt, was in unseren Augen der Seriosität und Professionalität eines solchen Forschungsvorhabens arg schadet. Hier ein paar Beispiele: Die meisten Helfer sind freiwillige Alternative mit Nasenringen und sprituellen Namen (z.B. heißt Sabine aus Düsseldorf dort 'Meruan'), die angebliche Fakten nennen (z.B. 30.000 Jahre alter Monolith aus handgemachter Keramik, die nach heutigem Wissensstand so gar nicht hergestellt werden kann), diese dann aber einfach so stehen lassen. Auf kritisches Nachfragen wird auf zwei Konferenzen mit vielen Wissenschaftlern und deren Veröffentlichungen verwiesen - das is ja wohl Beweis genug, dass hier was Wichtiges ausgegraben wird. Naja, ich werde meine Freunde Indiana Jones, Mulder und Scully mal anrufen und sie bitten, mal in Visoko vorbeizuschauen... Eigentlich wäre es auch viel wichtiger, Geld und Mühe in den Aufbau des Landes zu stecken, denn Kriegsschäden und relative Armut sind überall zu sehen (3 von 5 Autos sind VW Golf 1 oder 2, die Mehrheit der Menschen ist arbeitlos). Sie bauen vieles selber an, denn die Lebensmittelpreise sind (wie auch in Kroatien) höher als in Deutschland. Aber die Leute (in ordentlichen Jobs) verdienen nur 200 bis 400 Euro pro Monat. Nichtsdestotrotz ist Bosnien aufgrund der Schönheit der Landschaft und der Gastfreundlichkeit seiner Einwohner unbedingt eine Reise wert! - Seit Samstag Abend sind wir nun wieder zurück in Medulin. Gestern waren wir zum Baden (und Essen) am Kamenjak und heute hatten wir die erste Stunde unseres Tauchkurses inkl. erstem Tauchgang - sehr geil! Bis Ende der Woche sind wir zertifizierte Open Water Divers und dürfen alleine bis in eine Tiefe von 18 m tauchen. Für alle, die zu Hause schwitzen: Hier hat es auch 31 Grad - aber wir haben Klimaanlage und das Meer... 😜

Pozor!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sun, June 10, 2012 19:55:39

Bin heute mit zwei Fingern im Gefrierfach festgefroren. Annette hat mich gerettet. Hvala lijepa! Morgen geht's von Medulin nach Zadar und am Mittwoch nach Sarajewo. Und Wenn wir nächstes Wochenende zurück sind, beginnen wir mit dem Open Water Diver Tauchkurs.

Ein bisschen Spaß muss seinWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Thu, May 31, 2012 21:07:49

Spaß Nr. 1 - Man darf sich nicht alles gefallen lassen (The Handjob Protest Song)
Spaß Nr. 2 - Wenn aus Spaß Ernst wird (Weltbestes Heiratsantrag-Video)
Spaß Nr. 3 - Joko & Klaas sind nicht nur Giro Heros (Gotye Parody)


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SelbstversuchWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sun, May 27, 2012 09:46:04

Ich bin ja ein großer Fan des menschlichen Körpers und seiner Leistungsfähigkeit. Es ist immer wieder beeindruckend, was er aushalten kann und wozu er in Verbindung vor allem mit menschlicher Willensstärke fähig ist.
Und weil ich das so spannend finde und hin und wieder auch versuche, punktuell gewissermaßen Askese von Körper und Geist zu praktizieren, habe ich mich gestern spontan zu einem Selbstversuch entschlossen.

#Derzeitige Situation: Es ist jetzt Sonntag, 9:30, und ich habe seit exakt 24 h nichts mehr gegessen. Das Frühstück gestern bestand aus zwei belegten Brötchen sowie einer Apfeltasche. Zum aktuellen Zeitpunkt möchte ich behaupten, dass ich zwar jetzt ordentlich was vertragen könnte, aber nicht wirklich von Hungergefühl gequält werde.

#Was dazwischen geschah: Ich bin gestern auf dem FSV-Keller von 10:00 bis Mitternacht fast ununterbrochen mit nur wenigen Sitzpausen rauf und runter gestiegen (vier Terrassen), habe dabei 534 Maßen Bier sowie unzählige volle Weizengläser und Halbliterlimonaden getragen und bin anschließend auf dem Weg zum Auto sogar noch den Enkesteig hochgesprintet.

#Die Erfahrung: Ich habe in der ganzen Zeit lediglich ca. 3 Liter getrunken und wie eingangs beschrieben nichts gegessen. Dennoch hatte ich zu keinem Zeitpunkte eine Art Schwächegefühl. Natürlich ist ca. gegen 14:00 ein deutliches Hungergefühl aufgetreten, dass sich aber nach einiger Zeit des Ignorierens einfach wieder verliert.

Da ich das ganze spontan während der Arbeit entschieden habe, kann ich leider keinen Vorher-Nachher-Gewichtsvergleich anstellen. Aber ich rechne schon damit, ca. 1-1,5 kg abgenommen zu haben.
Das soll jetzt kein Aufruf zur Nulldiät sein, sondern lediglich ein Gedankenanstoß für Momente, in denen man meint, dass man jetzt unbedingt etwas essen oder sonst etwas haben oder tun müsste - der Körper kann verzichten, wenn der Geist es will.

Nun interessiert mich aber auch, wie es anderen mit solchen Durchhalteversuchen geht. Habt ihr so was schon mal probiert? Was waren eure Erfahrungen?

Und jetzt wieder ich!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Tue, May 01, 2012 17:32:47

Durfte vergangene Woche auf der Hannover Messe sogar unseren Herrn Solmssen anmoderieren - seines Zeichens Siemens-Obermufti für Legal & Compliance:


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Zur Abwechslung...Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Tue, May 01, 2012 17:17:29

...mal ein Video von anderen. smiley
"Somebody that I used to know" von Gotye ist ja schon ein geiler Song. Aber diese Parodie hier, die sich vor allem videotechnisch ganz nah ans Original anlehnt, ist einfach genial - "Some study that I used to know":


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Nach Gottschalk würden andere kommen...Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Tue, April 24, 2012 00:14:06

Liebe Fans,

ich weiß, ihr musstet lange darauf warten. Aber hier ist er nun exklusiv und nur für euch: der neue, noch bessere, unschlagbare, Gottschalk-gleiche Mr. Siemens Industry... Jochen Koch!!! smiley

Durch meinen Abteilungswechsel bedingt mache ich allerdings keine Produkt-Podcasts mehr. Das hat mein alter Kollege Volker übernommen. Naja, auch ich habe mal steif angefangen... smiley

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Viel los!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sat, April 21, 2012 21:38:40

Die letzten zwei Wochen war viel los, sodass ich weder an den beiden letzten zwei Tagen in Moskau noch in den Tagen darauf zum Bloggen gekommen bin.

Moskau war auf jeden Fall interessant. Am Ostermontag waren wir sogar noch im Kreml, u.a. an der Zarenkanone, und in der Basilius-Kathedrale.
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Die Woche nach Ostern ist dann schnell vergangen; letzten und diesen Samstag war schon wieder "Bergarbeit" angesagt, also Vorbereiten des Tucher-Kellers für die Bergkirchweih; diese Woche war ich vier Tage auf Automotive Training in Bamberg; morgen geht's wieder mal nach Hannover zur Messe; und am Donnerstag bin ich in Linz.

Da ich wieder für Siemens die Messemoderation machen werde, werde ich natürlich posten, sobald ein neues Video mit mir online geht.

P.S. Mit der Wohnung geht immer noch nichts voran und meine liebe Schwiegermutter befürchtet wahrscheinlich schon, dass sie uns nie wieder los wird...

Moskau, Moskau...Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sat, April 07, 2012 19:36:46

Gestern war Karfreitag. Nicht in Russland. Ich habe gearbeitet. Abends waren wir im Elki-Palki, einem Lokal mit typisch russischen Gerichten. Anschließend sind wir noch mal zum Roten Platz. Die Basilius-Kathedrale ist Tag und Nacht ein Hingucker:

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Heute haben wir uns mit Hilfe unseres Tour Guide Sebastian zahlreiche der wunderschönen Metrostationen angesehen, im Kaufhaus Gum ein bisschen Feinkost-Shopping betrieben und ein paar Souvenirs besorgt. So schwer das auch ist - ich hab sogar für'n Vadder was gefunden! smiley

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Beim Flanieren sind wir auch an mehreren dieser Cafés vorbeigekommen. Wer erkennt's?

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Da Sebastian aber ein großer Fan des Hard Rock Cafe ist, waren wir dann dort unser mittägliches Bier trinken. smiley

Morgen steht eine River Cruise auf der Moskva auf dem Programm. Gute Nacht!

Zusammen ist man weniger alleinWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Thu, April 05, 2012 22:52:32

In rund 30 min landet Frauchens Flieger. Aber bis sie hier im Hotel ist, werde ich wohl schon schlafen. Es sei denn, ich kann mich wieder mal nicht von Thilo Mischkes "In 80 Frauen um die Welt" losreißen - saugeiles Buch!

Heute gab es wieder viel zu besprechen im Büro - auf Deutsch, Englisch und Russisch. Letzteres natürlich ohne mich. Anschließend hat mich der hießige Expat mit in die Bar BQ genommen. Danke, Sebastian! Unser russischer Kollege Alexander kam dann auch noch dazu und wir haben überwiegend mal nicht über die Arbeit gesprochen. Es gab russisches Bier, das nicht unbedingt zu empfehlen ist, leckeres russisches und nicht so russisches Essen und natürlich... Wodka! smiley

Die Bestellung erfolgt per iPad:

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Zu fortgeschrittener Stunde kam dann auch noch ein nur mit einem kurzen Budweiser-Kleidchen bedecktes Promotion Babe herein und hat einfach mal kostenloses Budweiser verteilt - на сдорове!

Während in Deutschland morgen gefeiertagt wird, werde ich hier pflichtbewusst ins Büro gehen, dafür dann aber ein schönes Moskau-Wochenende verbringen.

Übertreibt es nicht mit den Eiern!

Liebesgrüße aus MoskauWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, April 04, 2012 22:07:49

Es ist Mitternacht und ich bin zu müde, um noch allzu viel zu schreiben. Hier kurz der Abriss des Tages:

- langer Stau aus Togliatti raus
- Flug von Samara nach Moskau über unglaublich weites (und weißes) Land
- endlos langer Stau nach Moskau rein
- sehr schönes und modernes Büro (Siemens Office Concept)
- das erste Mal in meinem Leben Zimmerservice, da ich mich nicht alleine ins Restaurant (meines tollen Hotels Aquamarine) setzen wollte

((Bilder folgen))

Size matters...Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Tue, April 03, 2012 21:29:21

Heute habe ich das Werk von Avtovaz besucht, dem Hersteller der weltberühmten Automarke Lada und Partner von Renault-Nissan in Russland. Das könnt ihr euch nicht vorstellen! Dieses Werk ist zig Kilometer lang bzw. breit. Ich bin allein in einer einzigen Halle mehrere Kilometer gelaufen, begleitet von ratternden Kettengliedern, funkensprühenden Schweißzangen, zischenden Robotern und den 70.000 Menschen, die in diesem Werk arbeiten. Es fühlt sich an wie eine Mischung aus DDR, der Sowjetunion, wie ich sie aus Filmen kenne, Kuba und sanften kapitalistischen Einflüssen.

Auf den nicht kanalisierten Straßen staut siche das Schmelzwasser des frischen Schnees, Matschberge türmen sich am Straßenrand und die Wolga ist zugefroren. Willkommen im Realsoziakapitalismus!

Das Essen heute Abend war der Hammer: Der russische Eingeladene hat ausgewählt. Neben Eingelegtem und in Teig gebackenem gab es leckeren geräucherten Fisch, Shrimp im Teigmantel und Rindfleischeintopf. Dazu geschmeidige 1x 0,4 Bier, 5x 0,05 Wodka und 1x 0,04 Whiskey. Die Russen wissen auf jeden Fall, wie man es sich gut gehen lässt und man schlemmen kann!

Die im Foyer des Hotels auf den Sofas rumlungernden Russinnen jeden alters in Minirock und kniehohen Stiefeln werde ich geflissentlich (und eines halben schweren Herzens) ignorieren und nun bald zu Bette gehen. Zuvor muss ich aber nochmals eine Lanze brechen für unsere russichen Brüder und Schwestern: Der Ost-Nutten-Style ist hier nunmal ganz einfach gepflegtes weibliches Auftreten und russische Männer - soviel haben mir meine Gesprächspartner verraten - halten von unsren deutschen Frauen im Gegenzug auch nicht allzu viel. Sie meinen, unsere Frauen würden sich von uns deutschen Männer alleine durch Busen und Po unterscheiden, da sich männliche und weibliche Kleidung in Deutschland zu sehr ähneln. Wenn ich mich in die Rolle eines Außenstehenden versetze, kann ich verstehen, was sie meinen und ich finde, wir sollten einander leben und leben lassen.

P.S. Das Buch "In 80 Frauen um die Welt" von Thilo Mischke passt übrigens wunderbar als Reiselektüre zu einer Russlandreise wie der meinigen.

Väterchen RusslandWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Mon, April 02, 2012 22:19:40

Meinem Arbeitgeber sei Dank ist es mir derzeit möglich, das erste Mal in meinem Leben Väterchen Russland zu besuchen.

Bevor ich nun eine Kurzzusammenfassung meiner ersten Russlanderfahrungen schreibe, möchte ich sagen, dass es mir gut geht und ich durchaus gut gelaunt bin - nicht dass es beim Lesen der nachfolgenden Zeilen zu Missverständnissen kommt...

- Ankunft in Moskau leider nur für mich; Gepäck ist in Frankfurt geblieben; lasse es gleich ins Hotel nach Moskau nachliefern, wo ich am Mittwoch eintreffe; bis es hier in Togliatti ankäme, bin ich wahrscheinlich schon wieder weg; dank separatem Kleidersack gibt's morgen Anzug mit Turnschuhen und ohne Krawatte als Dienstkleidung.

- Alle Russinnen sind sehr gepflegt (Kleidung, Schminke, Haare); dass dieser bei uns als Ost-Nutten-Look verstandene Style allerdings russische Normalität darstellt, daran muss ich mich erst noch gewöhnen. Elena, die mir mit der Gepäckreklamation geholfen hat, entsprach jedoch nicht nur o.g. "Standard", sie sprach immerhin auch fließend sehr gutes Englisch!

- Das Essen im Flieger nach Samara war ein leckerer Snack; das Flugzeug war ein Airbus A319, der auch unter der Fahne von Siberia Airlines nicht abstürzen wollte.

- Der Flughafen von Samara war dann schon eine andere Kategorie: alt, ostblockmäßig, dreckig, klein, vollgestopft mit wahrscheinlich illegalen Taxifahrern im kleinen Empfangsraum (das Bild zeigt Schutt, Schnee, Containerhütten usw. am Vorfeld des Flughafens).Blog image

- Dann mein heutiges Highlight: wir (mein russischer Kollege aus Moskau und ich) wurden von einem "privaten Taxi" abgeholt; ca. 20 Jahre alter Lada, kaputte Stoßdämpfer, defekter km-Zähler, Tachonadel auf 180 km/h "festgefahren", Flackern der Cockpit-Beleuchtung bei jedem Schlagloch (die Autobahn war ein einziges Schlagloch; vgl. Kuba!), Russen-Techno und aktuelle Welthits aus dem modernen CD-USB-Radio, Nutten und vermutlich Bordelle (kleine Häuschen mit Lichterketten) am Straßenrand - muss ich noch mehr erzählen!?

- Und nun sitze ich hier in meinem Sowjet-Hotel mit dem Marmor-Empfangstresen, den schweren roten Vorhängen mit goldenen Kordeln und einem leeren Kühlschrank; gegen den Durst werde ich jetzt am besten schlafen gehen; aber vorher noch meine einzigen Socken und die Unterhose waschen; wird sicher bis morgen trocken, da die nicht regelbare Heizung auf Hochtouren läuft...

P.S. Meine kurzfristig angeeigneten Kyrillisch-Kenntnisse erweisen sich als durchaus hilfreich.

ObdachlosWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Fri, March 30, 2012 11:23:45

DER WORST CASE IST EINGETRETEN!!!
Nein, nicht dass wir heute aus der alten Wohnung raus mussten und die neue vielleicht erst in zwei Wochen beziehbar ist, wir aus Kartons leben und ich nicht mal mehr eine frische Jeans finde. Auch nicht, dass wir nicht ins Hotel gezogen sind, weil wir befürchten, das Geld für die Hotelkosten nie mehr wieder zu sehen. Nein, der Horror hat ein ganz anderes Gesicht: WIR SIND BEI MEINER SCHWIEGERMUTTER EINGEZOGEN!!! smiley

Nervensache UmzugWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sat, March 24, 2012 17:48:48

Statusbericht: Eigentlich haben wir seit 15. März einen Mietvertrag für unsere neue Wohnung laufen. Aber am 16. ist erst der Parkettboden verlegt worden. Wir schreiben den 24. und es fehlen immer noch die Bodenabschlussleisten, die Zimmertüren, sämtliche sanitäre Einrichtungen u.v.m. Nachdem wir gestern am späten Nachmittag gerade noch so eine provisorische Wohnungstür bekommen haben, konnten wir heute wenigstens unseren gesamten Krempel in die Wohnung schleppen. Der ist jetzt in allen Räumen mittig aufgeschichtet, damit die Handwerker am Montag die Abschlussleisten verlegen können. Parallel wird Mo./Di. auch unsere Küche aufgebaut. Und bis Freitag soll die Wohnung angeblich fertig sein. Wäre nicht schlecht, zumal wir zum 31. aus unserer alten Wohnung raus müssen. Bis dahin schlafen wir in einer fast leeren Wohnung auf Matratzen am Boden und denken immer wieder an den lieben Bauträger, dieses RIESENARSCHLOCH!!! P.S. Vielen herzlichen Dank an die fleißigen Umzugshelfer!

I'm walking...Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sun, March 04, 2012 17:25:33

Sind heute um den Großen Brombachsee spaziert:
- ca. 15 km
- 3h 30min
- ca. 16200 Schritte (bei Neddi wahrscheinlich ein paar mehr) smiley
Blog imageIch bin die gesamte Strecke in FiveFingers gelaufen.
Blog imageHighlight war eine Rotte von 22 Wildschweinen hinter dem Zaun zum angrenzenden Militärgelände. Die waren überhaupt nicht scheu und sind bis an den Zaun gekommen.


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On the road again!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sat, March 03, 2012 16:53:09

Habe heute die Motorradsaison eröffnet. Meine treue Honda CBR900RR - besser bekannt als FireBlade - hat mich auch zu Beginn ihrer 12. Saison nicht im Stich gelassen. Habe jetzt exakt 64200 km auf dem Kilometerzähler. Das ist immerhin ein Schnitt von rund 5400 km pro Jahr. Mal sehen, ob ich den Schnitt dieses Jahr nicht vielleicht wieder etwas erhöhen kann. Christine hilft mir dabei bestimmt... smiley

Eine Ära geht zu EndeWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, February 29, 2012 23:23:03

Heute war mein letzter Tag als Marketing Manager Industrial Communication. Ab morgen bin ich Vertical Market Manager Automotive. Da ich mich in dieser Rolle u.a. auch um das Automotive-Geschäft in Polen und Russland kümmere, geht es wohl schon bald auf Reisen. Moskau, ich komme! smiley

Eingeschneit!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, February 15, 2012 21:38:26

Sind seit Montag hier in Obertauern zum Skifahren/ Snowboarden mit Balfens. Das Hotel Alpina ist echt klasse: in Liftnähe gelegen, super Essen, Kinderbetreuung für Jule, jeden Tag Programm (Curving-Schnupperkurs, Winterwanderung etc.). Wir sind jeden Tag wenigstens ein paar Stündchen auf der Piste, auch wenn es seit gestern ständig schneit. Seit heute Mittag stürmt es und seit heute Abend sind die beiden Zufahrtsstraßen nach Obertauern gesperrt. Naja, wir werden am Samstag schon von hier wegkommen. smiley
Und so sahen wir heute während der 1,5-stündigen Winterwanderung aus:
Blog image

Küche final, Urlaub beginntWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sun, February 12, 2012 20:15:13

Bin diese Woche noch nicht zum Bloggen gekommen. Daher nachträglich noch kurz die Info: endlich ist unsere Küche final geplant!
Blog imageLeider hat das mit Tisch/ Bank aus dem gleichen Material wie die Arbeitsplatte doch nicht geklappt. War einfach zu teuer. Daraufhin sind wir gleich noch zum Mömax und haben uns dort Esstisch, Bank und eine Vitrine gekauft. Vieles dort ist ja wirklich von minderer Qualität und dafür immer noch zu teuer. Aber ich denke, mit unserem Kauf können wir ganz zufrieden sein - zumal wir wieder fleißig gehandelt haben! smiley
Nun fehlen noch die Stühle für den Esstisch sowie zwei Barhocker für den Küchentresen.
Sooo, und morgen früh geht's mit Balfens ab zum Skifahren/ Snowboarden nach Obertauern.

3-2-1... unsers!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Mon, February 06, 2012 22:22:00

Haben uns heute Abend eine Wohnung als Investobjekt gekauft. smiley
In Kürze (nach dem Notartermin) sind wir Eigentümer eines Sommerlofts.

Küche - Wohnwand - SofaWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, February 01, 2012 22:44:12

Mittlerweile haben wir für die neue Wohnung schon die Küche (Marke Schüller) und seit heute Abend auch ein Sofa (Modell Nassau von Poco Polstermöbel - nicht von POCO Domäne, dem Ramschladen!) in weißem Kunstleder mit braunem Stoffbezug sowie eine Wohnwand. Letztere ist das Modell invito von Peer Anderson - alter Schwede...

Und wir sind stolz auf unser Verhandlungsgeschick: allmählich wird das!
Bei der Küche sind wir noch zu hoch eingestiegen und lagen am Ende rund 600 Euro über unserem Budget.
Auch als wir neulich eine tolle Wohnwand von Musterring gesehen haben, lagen wir mit unserer Preisvorgabe immer noch ein wenig zu hoch.
Wenn die Verkäufer innerhalb von 5 Minuten und ein bisschen Taschenrechnertippen bei meinem Preis sind, dann tut es ihnen noch nicht richtig weh.
Naja, die Mussterring-Wand war echt geil, aber auch entsprechend teuer. Da hätten die von ihrem "letzten" Preis schon noch mal 1000 Euro runter gemusst... *seufz*

Heute hat auch Annette mal mitgespielt und nicht nur mit den Schultern gezuckt. Somit haben wir sowohl das Sofa als auch die Wohnwand zu einem Preis bekommen, mit dem wir recht zufrieden sind (inkl. Siemens Großkundenrabatt). Und wenn der Verkäufer erst nach langem Hin und Her und sogar 10 Minuten nach Ladenschluss noch nach seinem Chef sucht, um noch mehr Rabatt zu geben, waren wir wohl gar nicht so schlecht. Beim XXX Lutz ist die Verkäuferin schon bei der ersten Rabattanfrage losgesprintet, um den schleimigen Abteilungsleiter zu holen... smiley
Mal sehen, wie wir das bei Esszimmervitrine, Esstisch, Bank, Stühlen und Barhockern hinbekommen. Das dürfte es dann vorerst mit den "Großmöbeln" gewesen sein.

2-Zimmer-Wohnung zu vermieten!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Thu, January 26, 2012 19:58:41

Ab 15. März ziehen wir in unsere neue Wohnung. Daher suchen wir (natürlich zusammen mit unserem Vermieter) einen Nachmieter. Falls ihr jemanden kennt, der Bedarf hat oder sogar selbst Interesse habt, meldet euch unter blog@jochenkoch.de!
Die Wohnung (57 m²) befindet sich in der Goerdelerstraße 160, 5 Gehminuten von der U3-Haltestelle Sündersbühl entfernt und mit Supermärkten, Bäcker etc. in unmittelbarer Nähe. Derzeit sieht sie so aus:



WochenendberichtWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sun, January 15, 2012 23:45:29

Samstag:
- Erste Planung im Küchenstudio Neubig in Lauf. Kommenden Mittwoch bekommen wir die ersten Entwürfe. Sind schon ganz gespannt...
- Französischer Abend in der Creperie Yechet Mad, französischer Film "Ziemlich beste Freunde" im Cinecitta (ganz toller Film!), anschließend Party bei Sarah (bis 3:45 morgens)
Sonntag:
- Burger-Mittagessen mit Heidi & Günther im 50's Diner
Blog image- Vokalmusikalischer A-Capella-Abend mit Viva Voce in der Langensendelbacher Kirche; ganz klares Highlight dabei: Schwiegermuttis Pausenmusik mit der Kirchenorgel


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Alles neu macht der JanuarWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, January 11, 2012 21:27:40

Heute kam nicht nur mein neues Flow Merc Snowboard (nachdem mir beim letzten Skiurlaub vorletztes Jahr mein 15 Jahre treues altes Brett aus dem Skikeller des Hotels geklaut wurde), sondern wir haben auch die Zusage für eine neue Mietwohnung bekommen, die wir uns gestern angeschaut haben (s. Grundriss in meiner Hand). Am Freitag gehen wir zum Unterschreiben zum Makler und lernen die Eigentümer kennen. Nachdem wir auch einen kleinen Garten mit dabei haben, gibt's dieses Jahr vielleicht auch das ein oder andere Grillerchen dieses Jahr. Wer hat Lust zu kommen? smiley
Blog imageP.S. Heute wurde außerdem vom Betriebsrat meine Versetzung genehmigt. Somit ist es endgültig offiziell: ab 1. März bin ich im Vertical Subsegment Automotive für die wichtigsten OEMs und für Focus Accounts in Polen und Russland zuständig.

Sterneküche und -entertainmentWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Thu, January 05, 2012 11:21:30

Gestern Abend gab's für uns das erste Schlemmermenü 2012. Wir waren nämlich im Palazzo. Vorspeisenteller und die Forelle Müllerin (s. Foto) waren ok. Hauptgang (Krenfleisch) und Dessert waren sehr gut - genau wie die meisten Show Acts. Meine absoluten Lieblinge: Roman & Slava. Hier noch das Video zur Nummer, die sie bei Palazzo aufgeführt haben.

P.S. Vielleicht hätten wir ein bisschen mehr zeitlichen Abstand zwischen dem Besuch im Schindlerhof und dem Palazzo lassen sollen. Denn an die Dinner-Atmosphäre und vor allem die Küche des Schindlerhofs kommt halt so schnell nichts ran.

Über 7 Gänge musst Du geh'n...Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Mon, January 02, 2012 18:15:30

Das Jahr 2011 haben wir mit dem besten Essen beendet, das wir jemals gegessen haben: 7-Gänge-Menü "Vive la France!" im Schindlerhof.
Blog imageBlog imageUm Mitternacht gab's ein vom Schindlerhof organisiertes und mit klassischer Musik unterlegtes Feuerwerk und dazu Champagner. smiley
Anschließend legte ein DJ noch Tanzmusik auf. Alles in Allem ein toller Jahresausklang!

Und das neue Jahr haben wir natürlich auch gleich aktiv begonnen. Zuerst waren wir Frühessen bzw. Mittagstücken im Café Zauberberg, wo wir ja schon an unserem 1. Hochzeitstag waren. Und abends waren wir wieder vier Stunden in der Palm Beach Saunawelt, dieses Mal mit Honey-Aufguss (inkl. Honig zum Einreiben) und Fresh-Aufguss (inkl. Eukalyptus-Menthol-Salz zum Einreiben). Nun kann das Jahr 2012 kommen...

P.S. Heute waren wir auch schon wieder mal im Reisebüro, um a) die USA-Kanada-Reise meiner Eltern zu planen und uns b) über Reisen mit der Transsib (Sonderzug Zarengold) von Moskau nach Peking zu informieren. Ist noch nicht sicher, ob das dieses Jahr klappt, aber so ein Reisebürobesuch ist immer auch schon ein Stück Urlaub. smiley

Zwielichtige GestaltenWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Mon, December 26, 2011 17:44:12

Gestern haben wir uns Twilight - Breaking Dawn Part 1 (auf Deutsch) angesehen. Ich muss ja gestehen, dass ich die Story von den "vegetarischen" und gut getarnt unter den Menschen lebenden Vampiren und die Sache mit dem Pakt mit den Wölfen sehr pfiffig und echt spannend finde. Aber... aber...aber: die Charaktere Bella und Edward sind nicht zu ertragen. Bellas spastische Mimik und Edwards hohle Schmalzfloskeln zerstören leider viel von der mitreißenden Vampirwelt. Hier meine Lieblingszitate aus dem aktuellen Teil: 1. Edward (oder vielleicht war's auch Carlisle) über den Mensch-Vampir-Fötus: "Er ist stark und wächst sehr schnell." - Ich persönlich muss dabei ja an was anderes denken... 2. Bella findet früh morgens während der Hochzeitsreise auf der Privatinsel eine Notiz von Edward: "Bin zum Jagen auf dem Festland. Aber mach Dir keine Sorgen. Bin zurück, bevor Du aufwachst." - Mmh, warum bitte schreibt er einen Zettel, wenn er doch wieder zurück sein will, bevor sie ihn lesen kann!? Natürlich werde ich mir bei Zeiten auch das Elend von Part 2 geben. Aber es wird echt hart werden. Aber solange Jakob dabei ist, besteht Hoffnung... ;-) P.S. Annette fand den Film auch grottig, vor allem das Flötengedudel im Hintergrund.

Suchet, so werdet ihr finden!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sun, December 25, 2011 19:14:29

Den rund zweistündigen Feiertagsspaziergang haben wir heute etwas abwechslungsreicher gestaltet - mit der Altstadtfreunde-Rallye!Blog imageAm 6. August hatten wir leider keine Zeit. Aber weil uns das interessiert hat, haben wir uns damals die Unterlagen für diese Schnitzeljagd durch Nürnbergs Altstadt mitgenommen ( EUR 5,-). Und heute haben wir uns dann auf die Suche nach versteckten Inschriften, geheimen Symbolen und kniffligen Rätseln bzw. deren Lösungen gemacht. Das war super spannend! Hier ist Neddi am Trödelmarkt zu sehen, wo es an den längst geschlossenen Trödelstuben einen romantischen Werbeslogan zu finden galt. Blog imageAllerdings war's auch ein bisschen kalt, weshalb wir anschließend froh waren, dass die größte Feuerzangenbowle der Welt auch nach Weihnachten noch geöffnet hat. smileyBlog image P.S. Ich habe dabei auch endlich mal wieder meine FiveFingers draußen getragen.

X-mas Fressmarathon eröffnetWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sat, December 24, 2011 13:09:57

Wenn man die kleinen Christkindlesmarkt Fress- und Sauf-Scharmützel außen vor lässt, dann hat für uns gestern der diesjährige X-mas Fressmarathon begonnen - und zwar zusammen mit Claudi, Flo und Emil im Restaurant Erthal im Residenzschloss Bamberg.

Ist definitiv ein Schlemmertipp, denn das Essen und der Service waren hervorragend! Hier ein Auszug unserer Speisen:
v.l.n.r.: Barbarie-Entenbrust mit Schoko-Chili-Sauce, Entenbrust mit Fetafüllung, Fasan im Speckmantel mit Selleriepüree, Schwäbisch-Hällisches Schwein.

@Claudi, Flo & Emil: Schön war's mit euch! smiley

P.S. Die weiteren Etappen des Marathons beinhalten Saure Zipfel bzw. Raclette (24.12.), Rinderfilet Wellington (25.12.) und natürlich Gans (26.12.), evtl. Schäuferle (27.12.) und tbd (28.12. @Café Lorleberg).

Kein toter HaseWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, December 07, 2011 23:56:59

Das französische Abendessen zusammen mit Sabrina im Restaurant Prison St. Michel in Nürnberg war fantastique! Wiederholung folgt bestimmt. Dann aber mit Champagner... FYI: Wir hatten tolle Salate, Zwiebelsuppe, Galette und Chateaubriand. *schmacht*

Ich bin geheilt!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sat, December 03, 2011 11:34:16

Hatte heute die erste Nachkontrolle. Ergebnis: 150 % Sehvermögen, null Probleme! smiley
Check out Care Vision's Facebook page!

Wunder der TechnikWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Fri, December 02, 2011 21:42:01

So, bin gelasert. Kann wieder ohne Brille sehen. Bitte gehen Sie weiter...
Wahnsinn! 10 Minuten, ein Laser und ein Paar geschickter Arzthände und das war's.

Danke, Care Vision und Dr. Meiller! Toller Service. Nicht nur das im Preis inbegriffene Foto... smiley
Blog image

In den letzten Tagen...Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Mon, November 28, 2011 18:18:50

...ist nichts Großartiges passiert. Trotzdem möchte ich ein paar Punkte festhalten.

1. Die SPS/IPC/Drives 2011 ist zu Ende gegangen. Mein persönliches Highlight waren (wieder mal) die Dreharbeiten mit dem Team von Comtec. Jungs, sollte ich tatsächlich als Gottschalk-Nachfolger angenommen werden, dann bringe ich euch ganz groß raus! smiley
Hier noch ein kurzer Blick hinter die Kulissen. Dank an Kameramann #2 für die Fotos und an Zupf-und-Tupf alias Puderschlampe für das zarte Auftragen des Make-up!
Blog image2. Samstag Abend waren wir im Palm Beach in Stein. Das Wellness-Programm haben wir vor einiger Zeit schon mal getestet. War nicht sooo toll. Da ist die Franken Therme in Bad Windsheim um Welten besser. Aber die Sauna-Landschaft im Palm Beach ist einfach top! Am besten hat uns dieses Mal der Aufguss mit Sole-Öl-Behandlung in der Smaragdsauna gefallen: ca. 6 Minuten schwitzen mit tollem Aufguss - raus und mit Ölsalz einrubbeln - noch mal 6-8 Minuten weiterschwitzen - und dann das Salz abspülen und babyweiche Haut haben - phänomenal! smiley

((kein Foto)) smiley

3. In Vorbereitung für meine Augen-Laser-OP diesen Freitag war ich heute bei Care Vision zur augenärztlichen Untersuchung. Dabei habe ich auch Sympatikus lähmende Tropfen bekommen. Hier das Ergebnis: smiley
Blog imageNaja, morgen sollte ich wieder normales Pupillenverhalten aufweisen...

P.S. Diese Lähmung führt zu einer Art künstlicher Altersweitsichtigkeit. Liebe Eltern und Älteren, ich weiß jetzt, wie ihr euch fühlt!

SPS/IPC/Drives 2011 - Podcasts, die zweiteWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, November 23, 2011 23:25:59

Endlich online:

- Mein Standrundgang

- Life Cycle Services (Interview mit Franz Deutel)

- Überblick Customer Services (Interview mit Dirk Hoke)
Außerdem gibt's mich jetzt auch auf einem Foto bei Twitter (hier mit SCALANCE X-500).

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SPS/IPC/Drives 2011 - Podcasts, die ersteWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Tue, November 22, 2011 23:03:01

Meine ersten Podcasts der sind online:

SCALANCE X-500
For English version with voice-over click here.

SCALANCE W
For English version with voice-over click here.

Morgen folgen der Standrundgang und zwei Interviews, die ich geführt habe. smiley

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Laser mir in die Augen, Kleines!Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sat, November 19, 2011 15:47:26

War diese Woche zur ersten Untersuchung bei Care Vision mit dem Ergebnis, dass ich uneingeschränkt laserbar bin. smiley Am 28.11. folgt die zweite Untersuchung und am 2.12. ist es dann soweit: Nie wieder Brille oder Kontaktlinsen (bis zur Altersweitsichtigkeit).

Und was war sonst noch so?
Naja, zum Einen wird unser Kater bzw. der meiner Eltern nun berühmt. Ein Referenzartikel einer Siemens-Kollegin handelt vom Einsatz eines unserer Produkte in der Produktion eines Tiernahrungsherstellers. Solche Artikel leben ja von Bildern. Und so hat es unser lieber Medulin in die Medien geschafft.
Zum Anderen habe ich gestern meine Fivefingers mal ins Büro angezogen. Die Reaktionen reichten von Belustigung über Begeisterung hin zu völligem Unverständnis. Ich glaube, 2-3 neue Fans konnte ich gewinnen. Wie auch immer: ich fühle mich sauwohl in meinen neuen Füßen.


Von alten Keksen und neuen FüßenWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sat, November 12, 2011 19:02:59

Zunächst mal Dank an Andy für den tollen Filmtipp!

Heute waren wir shoppen, u.a. waren wir bei Orthopädie Richter, wo ich ja schon in der Langen Nacht der Wissenschaften war. Da hab ich mir jetzt ein Paar Vibram Fivefingers gekauft. Model Komodo Sport. Bin dann mehrere Stunden damit durch die Stadt gelaufen. Sehr cool! Fühlt sich (fast) an wie Barfußlaufen, selbst bei den niedrigen Temperaturen derzeit ist es nicht zu kalt, der Fuß ist voll geschützt, muss aber richtig arbeiten und wird so trainiert. Morgen probier ich sie mal im Fitnessstudio aus.


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Bin ich jetzt im Fernsehen?Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sat, November 12, 2011 07:02:49

Habe gestern mit www.comtec-studios.de bereits zwei Podcast für die SPS/IPC/DRIVES 2011 (22.-24.11.) gedreht: 1x über unsere neuen SCALANCE X-500 Industrial Ethernet Switches und 1x über unsere neue Generation SCALANCE W (Industrial Wireless LAN Access Points etc.). Filmtechnische Neuheit dieses Mal: wir drehen vorab im Greenbox-Verfahren, schneiden dann vorhandenes Foto- und Filmmaterial rein und nehmen auch noch ein paar Aufnahmen von den Messewänden mit. Somit fällt das stressige Drehen mitten im Messetrubel weg und die Podcasts gehen schon kurz nach Messebeginn online.
Freu mich schon, wieder den offiziellen Siemens-Standrundgang und vielleicht ein paar andere Beiträge zu moderieren. :-)

P.S. Was meint ihr? Sollte ich mich vielleicht für die Gottschalk-Nachfolge bewerben?

Eure Mütter...Wie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Thu, November 10, 2011 21:55:29

...stellen die wirklich wichtigen Fragen. Also hört auf sie!



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Nachtrag BerlinWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, November 02, 2011 20:59:57

Fast hätte ich es vergessen: neben dem offiziellen Programm haben wir uns am Freitag Abend natürlich auch mit Krystyna und Dirk getroffen - und zwar im Max und Moritz.

So, Dirk, zufrieden?



Berlin-WochenendeWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Tue, November 01, 2011 22:07:55

Vergangenes Wochenende waren wir mit 25 Studenten und Alumni des Georg-Simon-Ohm Management-Instituts inkl. Anhang in Berlin. Fazit: Tolles Programm, tolles Wochenende. Hier ein Auszug:
- Firmenbesuch mit Vortrag bei Pfizer
- Besuch im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit Diskussion
- Stadtrundfahrt/ -führung
- Besuch des Bundesrats (Preußisches Herrenhaus)
- Dinner Cruise auf der Spree und dem Landwehrkanal
- Besuch des Bundestags (Reichstag)

Blog image
Weitere Fotos (nur für Studenten und Alumni) gibt's in unserem Alumni Portal.

Lange Nacht der WissenschaftenWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sun, October 23, 2011 14:13:53

Ich war bei Richter Orthopädie (FiveFingers - coole Schuhe, muss ich unbedingt ausprobieren), Care Vision (lasse mich demnächst lasern), Nicolaus-Copernicus-Planetarium und Dolby. Wo warst Du?

Blog image

Gesundheit ist das höchste GutWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sun, October 23, 2011 13:43:48

Daher, liebe Mädels, unbedingt den Rat von Taryn Southern befolgen. Eure Männer sind euch dabei bestimmt gerne behilflich.



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Bilder-UpdateWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Sun, October 23, 2011 13:38:13

Wenn ihr Lust habt, euch ein paar unserer Urlaubsbilder anzusehen, dann findet ihr diese jetzt bei meinen Blogeinträgen ab dem 15. September (ab "Lebenszeichen aus Bangkok"). Einfach im Blog zurückblättern.

Nothing soft gets inWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, October 19, 2011 23:07:51

Ode an unseren Toyota Landcruiser: Aussie Commercial mit typischem Aussie Humour.


Bis zum nächsten AbenteuerWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, October 12, 2011 08:33:35

Sitzen im Zug von Frankfurt nach Nürnberg und sind so gegen 10:30 zu Hause. Das war's dann also erst mal mit Thailand/ Australien 2011. Aber sicherlich freut ihr euch schon genauso wie wir auf die rund 3000 Fotos und Videos...

Killing time in DarwinWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Tue, October 11, 2011 06:15:55

Die letzte Nacht wohl klimatisiert geschlafen. Schönes Brekkie gehabt (das ist australisch für "breakfast"). Noch ein paar Souvenirs gekauft. Jetzt sind wir eigentlich fertig. Nur ist es jetzt Mittagszeit und unser Flieger nach Singapur geht erst heute Abend um 18:20. Also sind wir noch mal ins Hotel und gammeln jetzt am Pool rum. Was anderes kann man bei 32 Grad und 60 % Luftfeuchtigkeit auch kaum machen.

Blog image

Tropical HeatWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Mon, October 10, 2011 07:26:03

Nach der Gibb River Road haben wir "rübergemacht" ins Northern Territory. Hier standen bislang auf dem Programm: - Kanufahren in der Katherine Gorge (Neddi ist beim Aussteigen in den Fluss gefallen!) - Krokodilbegegnungen im Kakadu Nationalpark (nein, hier ist sie nicht reingefallen) - Gigantische Termitenhügel im Litchfield Nationalpark - Pool Hopping bei Temperaturen zw. 30 und 40 Grad u.v.m. Heute hieß es dann Abschiednehmen von Landi, unserem treuen Begleiter. Sind jetzt bis zum Rückflug morgen Abend in Darwin und schlafen seit drei Wochen zum ersten Mal wieder in einem richtigen Haus mit richtigem Bett. :-) Gruß ins eisige Deutschland



We survived the Gibb River RoadWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, October 05, 2011 12:32:29

Mit zwei Tagen Vorsprung auf unseren eigentlichen Reiseplan sind wir in das ca. 800 km lange Abenteuer Gibb River Road gestartet. Jetzt sind wir am Ende dieser Strecke in Kunnunurra angekommen und sind wieder im Plan. Einen zusätzlichen Tag haben wir uns für die tolle Gegend gegönnt (inkl. Hubschrauber-Rundflug!). Und einen Tag hat uns die raue Wirklichkeit des Outbacks abverlangt. Gestern hatten wir nämlich nach rund 4500 km den obligatorischen platten Reifen. Der war auch recht schnell runter. Nur der beknackte Wagenheber konnte nicht so hoch anheben, dass der neue Reifen draufgepasst hätte. Also haben wir mit der Schaufel gegraben bzw. geschlagen - war nämlich alles Fels. :-( Als wir es dann fast geschafft hatten (Hinweis: ca. 35 Grad im nicht vorhandenen Schatten), kam nach 1 h das erste Auto, ebenfalls mit deutschen Campern. Die haben uns dann noch ein bisschen geholfen. Um kein weiteres Risiko einzugehen, haben wir dann auf der knapp 60 km entfernten Home Valley Station rund 24 h auf die Lieferung eines Ersatzreifens gewartet. Zum Glück hatten die dort einen Pool, in dem wir bestimmt ein Drittel der Wartezeit verbracht haben. :-) Morgen geht es früh los, da noch Katherine Gorge, Kakadu NP und Litchfield NP sowie die abschließende Fahrt nach Darwin auf dem Programm stehen, wo wir uns in 5 Tagen von unserem tapferen Toyota Landcruiser (kurz: Landi) wieder trennen müssen. P.S. Am Baum neben Landi hier im Hidden Valley Tourist Park hängt ein Fernseher - only in Australia...



Vom Outback ausgespucktWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Fri, September 30, 2011 14:57:54

In den vergangenen neun Tagen hatten wir nur ein einziges Mal kurzzeitig mobilen Internetzugang in Carnarvon. Aber da war keine Zeit zum Bloggen. Daher nun ein kurzer, verspäteter Rückblick aus dem tropischen Broome (Details folgen dann zu Hause): Hinter uns liegen wunderschöne Tage mit atemberaubend schönen Nationalparks, sandigen 4WD-Abenteuern, endlosen Stränden, wilden Tieren und vor allem tiefenentspannender Einsamkeit. Dort draußen im Outback gibt es nur eines: endlose Weite! Wir waren auf Pisten unterwegs, auf denen wir im Schnitt alle 100 km einem anderen Geländewagen begegnet sind. Und so haben wir heute in der 14.000-Einwohner-"Metropole" Broome einen regelrechten Zivilisationsschock erlitten: andere Verkehrsteilnehmer, überall so viele Menschen... Daher sind wir froh, wieder einen vollen 180-Liter-Dieseltank und Nahrungsmittelvorräte zu haben, um morgen erneut ins Outback entlang der Gibb River Road zu entschwinden. Weg von den vielen Menschen, weg von Mobilfunk und Internet, weg von meinem Blog :-( / :-) Wahrscheinlich haben wir erst wieder in ca. 10 Tagen in Darwin Empfang. Ich fürchte mich jetzt schon wieder vor dem Zivilisationsschock (93.000 Einwohner!!!)...



Bei den nassen RattenWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Wed, September 21, 2011 17:24:05

Heute war ein anstrengender, aber auch schöner Tag. Nach der ersten Nacht im Camper (Pop-Top-Zelt!) sind wir schon um 6:30 aufgestanden, um rechtzeitig zur Abfahrt der einzigen Fähre an der Barrack Street Jetty zu sein. Bei strömendem Regen und extremem Wellengang (*würg*) ging es dann nach Rottnest Island, der Heimat der Rattenkänguruhs. Bei heißer Schokolade haben wir uns erst mal aufgewärmt. Zum Glück hat der Regen dann (vorerst) aufgehört, sodass wir mit den bereits in Perth vorausgemieteten Fahrrädern die wunderschöne Insel erkunden konnten. Sind auch nur noch 2-3x geduscht worden... Hier am Kenlorn Caravan Park haben wir noch unsere Gaskocher eingeweiht und es gab Schinkennudeln. :-) Morgen beginnt der knapp dreiwöchige Trip in Richtung Darwin. Die erste Etappe wird uns in etwa bis Geraldton führen. Weitere Reiseberichte wird es in den nächsten Tagen und Wochen nur noch sporadisch geben, da uns außerhalb von Perth das mobile Breitband-Internet wieder verlassen wird...



Einfahrt in PerthWie das Leben so spielt...

Posted by Jochen Koch Tue, September 20, 2011 03:05:11

Zweite Nacht im Zug geschlafen. Very comfi! Sind gleich in Perth, WA.

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